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Startseite Deutschland & die WeltWirtschaftsweise fordert höhere Zuzahlungen und Reform der Krankenkassen
Deutschland & die Welt

Wirtschaftsweise fordert höhere Zuzahlungen und Reform der Krankenkassen

von Hasepost Redaktion 24. Dezember 2025
von Hasepost Redaktion 24. Dezember 2025
Arztpraxis / Foto: dts
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Die Chefin der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, fordert angesichts steigender Kosten im Gesundheitswesen eine stärkere Selbstbeteiligung von Kassenpatienten. Sie warnt vor einem drastischen Anstieg der Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung und plädiert für Effizienzsteigerungen, den Abbau nicht evidenzbasierter Leistungen sowie eine Debatte über belastende Therapien im hohen Alter.

Mehr Selbstbeteiligung und Rückkehr zur Praxisgebühr

Monika Schnitzer</em, Chefin der Wirtschaftsweisen, spricht sich für eine stärkere finanzielle Beteiligung von gesetzlich Versicherten an ihren Behandlungskosten aus. "Deutschland ist Weltmeister bei Arzt- und Klinikbesuchen", sagte Schnitzer der "Rheinischen Post" (Mittwochsausgabe). "Wir müssen die Prävention stärken. Aber wir werden auch die Selbstbeteiligung erhöhen müssen."

Als Beispiel nannte sie die frühere Praxisgebühr. „Eine Praxisgebühr ist sinnvoll, wenn es gelingt, sie bürokratiearm einzuziehen. Statt die Ärzte damit zu belasten, könnten die Krankenkassen sie einziehen“, sagte sie der „Rheinischen Post“. Aus ihrer Sicht könnte eine solche Gebühr helfen, die Zahl der Arztbesuche zu reduzieren und gleichzeitig die Verwaltung zu entlasten, wenn die Einziehung über die Krankenkassen organisiert würde.

Warnung vor steigenden Beiträgen

Schnitzer warnte vor deutlichen finanziellen Belastungen für Versicherte, sollte das Gesundheitssystem nicht reformiert werden. „Der Beitrag droht auf 25 Prozent zu steigen. Das Gesundheitssystem muss effizienter werden“, sagte sie der „Rheinischen Post“.

Einsparpotenzial sieht sie bei Angeboten, deren Wirksamkeit nicht wissenschaftlich belegt ist. Schnitzer sagte zudem: „Homöopathie und andere Kassenleistungen ohne Evidenz sollten gestrichen werden.“ Solche Leistungen sollten nach ihrer Einschätzung nicht länger zulasten der Solidargemeinschaft finanziert werden.

Debatte über Therapien im hohen Alter

Zugleich forderte die Münchner Ökonomin eine gesellschaftliche Diskussion über medizinische Behandlungen bei sehr alten Menschen. „Zugleich muss man fragen, ob alles medizinisch Mögliche auch sinnvoll für den Einzelnen ist“, sagte sie der „Rheinischen Post“.

Mit Blick auf die demografische Entwicklung verwies Schnitzer auf die steigenden Ausgaben in diesem Bereich. Konkret sagte Schnitzer: „Wir werden immer älter und gerade im ganz hohen Alter steigen die Gesundheitskosten enorm an. Wir müssen diskutieren, ob es in einem solch hohen Alter sinnvoll ist, alle verfügbaren, aber häufig auch sehr belastenden Therapien anzuwenden.“

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Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

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