HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Große Störung bei Amazon Bestellungen
Erster Sonnenschein bringt erste schwere Unfälle in der...
Hund greift 13-Jährigen auf Schulgelände in Bad Essen...
Warum die Autobahn A1 vom 6. bis 9....
Gute Nachricht des Tages: Empfang für Wohnungslose und...
Preisverleihung für Abi-Aktion: So setzt sich die Volksbank...
Neustart nach der Krise: DRK in Osnabrück sucht...
Taxi-Streit vor Gericht: WhatsApp-Nachricht bringt Osnabrücker Funkzentrale in...
Reisender mit Heroin im Zug zwischen Bad Bentheim...
Caritas in Niedersachsen nennt AfD-Ziele unvereinbar mit christlichen...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltWirtschaft warnt vor Folgen schärferer Grenzkontrollen
Deutschland & die Welt

Wirtschaft warnt vor Folgen schärferer Grenzkontrollen

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 7. Mai 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 7. Mai 2025
Grenzschild Bundesrepublik Deutschland (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
11


Die Pläne von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) für schärfere Grenzkontrollen stoßen bei deutschen Wirtschaftsverbänden auf deutliche Kritik. Vertreter der Industrie, des Außenhandels und der Logistikbranche warnen vor wirtschaftlichen Belastungen und fordern gezielte, zeitlich begrenzte Maßnahmen, um Handel und grenzüberschreitende Dienstleistungen nicht zu gefährden.

Wirtschaft äußert Bedenken zu verschärften Grenzkontrollen

Die deutschen Wirtschaftsverbände reagieren mit Sorge auf die von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) geplanten schärferen Grenzkontrollen. Volker Treier, Außenwirtschaftschef der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), warnte im „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe): „Schon die Coronakrise hat gezeigt, dass ein eingeschränkter Grenzverkehr die Konjunktur belasten kann.“ Insbesondere im Hinblick auf das Ziel, irreguläre Migration einzudämmen, appelliert Treier an die Politik, „im Blick behalten, dass wichtige Lieferungen und grenzübergreifender Handel möglichst störungsfrei funktionieren“. Ein funktionierender europäischer Binnenmarkt und der Schengen-Raum seien für die stark international vernetzte deutsche Wirtschaft „essenziell“, so Treier gegenüber dem „Handelsblatt“.

Handel und Dienstleistungen gefährdet

Der DIHK-Experte sieht vor allem für Grenzpendler und Dienstleister Schwierigkeiten. Volker Treier betonte: Besonders der regionale Einzelhandel, die grenznahe Gastronomie sowie der Pflege- und Gesundheitsbereich seien auf einen freien Waren- und Personenverkehr angewiesen. „All das ist in konjunkturell angespannten Zeiten eine weitere Belastung für die Wirtschaft“, erläuterte Treier weiter im Gespräch mit dem „Handelsblatt“. Zudem wies er darauf hin, dass verstärkte Kontrollen für die Unternehmen höhere Lagerkosten zur Folge hätten und sogenannte „Just-in-time-Lieferungen“ schwieriger würden.

Auch Dirk Jandura, Außenhandelspräsident, sprach sich im „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe) dafür aus, Kontrollen nur zeitlich begrenzt einzuführen. „Wenn verstärkte Kontrollen für den Schutz der Bevölkerung notwendig sind, akzeptieren wir das natürlich“, sagte Jandura. „Aber diese Einschränkungen sollten nur vorübergehend sein.“

Logistikbranche setzt auf Zusammenarbeit

Die Logistikbranche fordert pragmatische Lösungen, um den Warenfluss trotz möglicher Kontrollen aufrechtzuerhalten. Dirk Engelhardt, Vorstandssprecher des Bundesverbands Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung (BGL), schlägt im „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe) vor: Gegebenenfalls könne man „Green Lanes“ etablieren. Dabei handele es sich um Extra-Fahrspuren nur für den Güterverkehr, auf denen Lkw ohne oder nur mit geringer Verzögerung die Grenzen passieren können.

Hintergrund zu Migrationsbegriffen

Die Begriffe „illegale Migration“, „irreguläre Migration“ und „undokumentierte Migration“ werden häufig synonym verwendet. Laut dem „Handelsblatt“ gilt der Großteil der Asylsuchenden, die nach Deutschland kommen, zunächst als „illegal eingereist“, da sie Asylanträge nicht vor ihrer Einreise stellen können. In Deutschland können sie allerdings das Grundrecht auf Asyl oder die Garantien der Genfer Flüchtlingskonvention wahrnehmen und legal ein Asylgesuch stellen. Werden die Anträge genehmigt, gelten die Flüchtlinge als regulär aufhältig.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
Peter Tschentscher erneut zum Ersten Bürgermeister gewählt
nächster Artikel
Linke fordert Armutsbeauftragten für unabhängigen Kampf gegen Armut

das könnte Sie auch interessieren

US-Reisen brechen ein: Deutsche Urlauber verunsichert und preisgeschockt

28. Februar 2026

Reiche plant umfangreiche Biomethanimporte aus der Ukraine

28. Februar 2026

Reiche drängt auf Ausweitung der Gasförderung in Deutschland

28. Februar 2026

EU-Energieimporte: Zusagen an USA unrealistisch hoch und riskant

28. Februar 2026

EU billigt Sanierungsplan: DB Cargo bis 2030 finanziert

28. Februar 2026

Paramount übernimmt Warner Discovery für 110 Milliarden US-Dollar

28. Februar 2026

Milchbauern fordern Minister Rainer zum Stopp des Preisverfalls

28. Februar 2026

Zahl der Kleinen Waffenscheine steigt auf Rekordniveau

28. Februar 2026

SPD stellt sich gegen Kürzungspläne bei Förderung kleiner...

28. Februar 2026

SPD-Ministerin: Israels Siedlungspolitik zerstört Zweistaatenlösung im Westjordanland

28. Februar 2026


Aktuelle Artikel

  • US-Reisen brechen ein: Deutsche Urlauber verunsichert und preisgeschockt

    28. Februar 2026
  • Reiche plant umfangreiche Biomethanimporte aus der Ukraine

    28. Februar 2026
  • Reiche drängt auf Ausweitung der Gasförderung in Deutschland

    28. Februar 2026
  • EU-Energieimporte: Zusagen an USA unrealistisch hoch und riskant

    28. Februar 2026
  • EU billigt Sanierungsplan: DB Cargo bis 2030 finanziert

    28. Februar 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3