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Startseite Deutschland & die WeltWirtschaft warnt Familienunternehmer vor Gesprächen mit der AfD
Deutschland & die Welt

Wirtschaft warnt Familienunternehmer vor Gesprächen mit der AfD

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 25. November 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 25. November 2025
AfD-Logo (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Die Öffnung des Familienunternehmer-Verbands für Gespräche mit der AfD sorgt für scharfe Kritik aus Wirtschaft und Mittelstandsorganisationen. Führende Vertreterinnen und Vertreter des Mittelstands, der Wissenschaft und der Wirtschaft warnen vor wirtschaftlichen Risiken und einem falschen politischen Signal.

Kritik aus der Mittelstands- und Wirtschaftsunion

Die Bundesvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT), Gitta Connemann (CDU), wies im Gespräch mit dem „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe) die Entscheidung des Familienunternehmer-Verbands deutlich zurück. „Die AfD ist kein Partner für den Mittelstand“, sagte Connemann dem „Handelsblatt“. „Denn ihr Programm und ihre Haltung schaden dem Standort Deutschland massiv.“

Sie verwies laut „Handelsblatt“ insbesondere auf die Gefahren für exportorientierte Unternehmen. „Eine nationalistische Wirtschaftspolitik à la AfD würde diese Exporte torpedieren, Lieferketten und Arbeitsplätze zerstören.“ Ebenso wäre nach ihren Worten eine Abkehr von Europa und der Ausstieg aus dem Euro für die Betriebe kontraproduktiv.

Warnungen aus der Wissenschaft

Deutliche Bedenken äußerte auch der Ökonom Marcel Fratzscher. Er warnte laut „Handelsblatt“ davor, die AfD als normale Partei zu behandeln. Dies „könnte erheblichen Schaden für die deutsche Wirtschaft im Ausland wie im Inland anrichten“, sagte der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) dem „Handelsblatt“.

Fratzscher forderte Verbände und Unternehmen auf, sich nicht von kurzfristigen Vorteilen leiten zu lassen. Verbände und Unternehmen dürften nicht „auf ihren kurzfristigen ökonomischen Nutzen schauen“, sie müssten vielmehr „politisch wie gesellschaftlich klare Positionen beziehen und diese öffentlich und sichtbar kommunizieren“, sagte er dem „Handelsblatt“.

Unternehmer mahnt zur Vorsicht

Auch der Unternehmer Martin Herrenknecht äußerte im „Handelsblatt“ deutliche Vorbehalte gegen eine Öffnung gegenüber der AfD. „Die Brandmauer in dieser Situation aufzuweichen, halte ich für das falsche Signal“, sagte der Tunnelbauunternehmer dem „Handelsblatt“. Man solle „einen kühlen Kopf bewahren“ und sorgfältig prüfen, welche Gesprächsformate man zulasse.

Herrenknecht verband seine Kritik an der Gesprächsbereitschaft mit einer Kritik an der Bundesregierung. „In der Debatte rund um die Rentenreform zeigt sich einmal mehr, wie schnell politische Unsicherheit Raum für radikale Kräfte schafft“, sagte er dem „Handelsblatt“. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) „steht unter Druck, die Koalition wirkt ideenlos und instabil“.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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