HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Kommentar: Kritisiert die Meinung, nicht den Überbringer
Weitere Vertragsverlängerung beim TV Bissendorf-Holte
Stadt Osnabrück und SWO Netz erneuern Infrastruktur in...
Nach Säureattacke: Berufsinformationszentrum der Arbeitsagentur bis mindestens 11....
Museum Industriekultur Osnabrück öffnet künftig auch dienstags
Gute Nachricht des Tages: Allergikerfreundlicher Apfel der Hochschule...
Gericht weist Klage von Ex-OB Griesert gegen Mehrfamilienhaus...
Vogelgrippe-Virus H5N1 im Zoo Osnabrück bestätigt
Einbruch in ein Wohnhaus in Bramsche
Feministischer Kampftag 2026: Am 8. März wird in...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltWestliche Reeder verkaufen 230 Tanker an Russlands Schattenflotte
Deutschland & die Welt

Westliche Reeder verkaufen 230 Tanker an Russlands Schattenflotte

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 4. Februar 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 4. Februar 2025
Bojen im Meer / Foto: dts
10

Europäische und US-amerikanische Reeder haben zwischen 2022 und 2024 offenbar 230 ältere Tankschiffe an die sogenannte russische Schattenflotte verkauft. Diese umstrittenen Geschäfte, auf die das internationale Rechercheprojekt Shadow Fleet Secrets aufmerksam macht, haben den beteiligten Reedereien und Schiffseigentümern schätzungsweise sechs Milliarden US-Dollar eingebracht. Trotz der westlichen Sanktionen gegen Russland finden diese Verkäufe weiterhin statt, da die Käufer schwer zu identifizieren sind und komplexe Unternehmensstrukturen den Nachweis erschweren.

Verkäufe an die Schattenflotte

Das internationale Rechercheprojekt Shadow Fleet Secrets, das unter anderem von NDR, WDR und der Süddeutschen Zeitung umgesetzt wurde, kommt zu dem Ergebnis, dass der Großteil der verkauften Schiffe mutmaßlich genutzt wird, um westliche Sanktionen gegen Russland zu umgehen. Die Recherchen zeigen, dass 230 von insgesamt 665 Schiffen der russischen Schattenflotte von europäischen und US-Reedern stammen. Besonders ins Visier geraten sind griechische Reedereien, von denen die meisten dieser Tanker verkauft wurden.

Umweltrisiken und rechtliche Grauzonen

Experten warnen vor erheblichen Umweltrisiken, da die Schiffe oft in schlechtem Zustand sind und meist keinen ausreichenden Versicherungsschutz haben. Der Verkauf an die russische Schattenflotte verstößt nicht gegen Gesetze, solange die Käufer nicht aus Russland kommen oder nicht sanktioniert sind. Allerdings gestaltet sich die Identifikation der letztendlichen Käufer kompliziert. Diese verbergen sich häufig hinter komplexen Unternehmensstrukturen oder sind in undurchsichtigen Jurisdiktionen ansässig.

Reaktionen aus Deutschland

Auch deutsche Reedereien und Schiffseigentümer waren in die Verkäufe involviert, indem sie insgesamt elf Tanker an die Schattenflotte veräußerten. Der Verband Deutscher Reeder (VDR) äußerte sich besorgt über diese Entwicklungen. Der VDR betonte: „Es dürfe nicht sein, dass ‚wirtschaftlicher Gewinn (…) auf Kosten von Sicherheit, Compliance oder ethischen Grundsätzen‘ erzielt werde.“ Der Verband appellierte an seine Mitglieder, künftige Verkäufe sorgfältig auf potenzielle Risiken zu prüfen.

Das Rechercheprojekt Shadow Fleet Secrets wurde maßgeblich von der Journalistenorganisation Follow the Money koordiniert, basierend auf Daten der Kyiv School of Economics. Die Beteiligung von Journalisten aus verschiedenen Ländern, darunter De Tijd aus Belgien, DanWatch aus Dänemark, Solomon und Inside Story aus Griechenland sowie OCCRP, IRPI und NRK, unterstreicht die internationale Relevanz und Zusammenarbeit bei der Aufdeckung dieser komplexen Sachverhalte.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
China verhängt Vergeltungszölle auf US-Importe ab Februar
nächster Artikel
Star Wars, Pokémon und Co: So möchte der Osnabrücker Comic Planet an Sammelkartenspiele heranführen

das könnte Sie auch interessieren

Opposition warnt vor härtester Asylrechtsverschärfung seit Jahrzehnten

27. Februar 2026

Antirassismusbeauftragte fordert nach Studie Maßnahmen gegen Behördenrassismus

27. Februar 2026

Wall Street uneinheitlich: Nvidia-Aktie fällt trotz Rekordzahlen

26. Februar 2026

Reiches Solarförder-Kahlschlag: Verbände und Opposition schlagen Alarm

26. Februar 2026

Verwaltungsgericht: AfD bleibt Verdachtsfall, keine gesichert extremistische Partei

26. Februar 2026

VfB Stuttgart trotz Niederlage im Achtelfinale der Europa...

26. Februar 2026

Thüringens Innenminister fordert Verbot verfassungsfeindlicher AfD-Landesverbände

26. Februar 2026

Bund und Länder einigen sich auf Krankenhausreform-Kompromiss

26. Februar 2026

Wirtschaftsministerium plant drastische Einschnitte bei Förderung kleiner Solaranlagen

26. Februar 2026

Polizeibeauftragter fordert Parität in Führungspositionen von Bundespolizei und...

26. Februar 2026


Aktuelle Artikel

  • Opposition warnt vor härtester Asylrechtsverschärfung seit Jahrzehnten

    27. Februar 2026
  • Antirassismusbeauftragte fordert nach Studie Maßnahmen gegen Behördenrassismus

    27. Februar 2026
  • Wall Street uneinheitlich: Nvidia-Aktie fällt trotz Rekordzahlen

    26. Februar 2026
  • Reiches Solarförder-Kahlschlag: Verbände und Opposition schlagen Alarm

    26. Februar 2026
  • Verwaltungsgericht: AfD bleibt Verdachtsfall, keine gesichert extremistische Partei

    26. Februar 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3