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Startseite Deutschland & die WeltWeltkirchenrats-Chef warnt: Christentum wird politisch missbraucht
Deutschland & die Welt

Weltkirchenrats-Chef warnt: Christentum wird politisch missbraucht

von Hasepost Redaktion 23. Dezember 2025
von Hasepost Redaktion 23. Dezember 2025
Kirche in den USA (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Der Vorsitzende des Weltkirchenrats, Heinrich Bedford-Strohm, warnt vor einem „zunehmenden politischen Missbrauch“ des Christentums. In einem Interview mit den Zeitungen der Funke-Mediengruppe kritisiert er unter anderem Entwicklungen in den USA, in Russland und bei der AfD und spricht von einer Instrumentalisierung christlicher Religion für politische Zwecke.

Warnung vor politischer Instrumentalisierung

Der Vorsitzende des Weltkirchenrats Heinrich Bedford-Strohm sieht das Christentum durch „zunehmenden politischen Missbrauch“ bedroht. Als Beispiele nannte er gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagsausgaben) die Entwicklungen in den USA, in Russland und die AfD. Es dürfe nicht sein, dass die Politik das Christentum für eigene Zwecke missbrauche, sagte der frühere Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Kritik an US-Präsident Trump und evangelikalen Kreisen

Scharf kritisierte Bedford-Strohm US-Präsident Donald Trump. Dieser gebe eine eigene Bibel heraus, trete aber gleichzeitig grundlegende Orientierungen des Christentums mit Füßen, bezeichne Menschen als Tiere oder als Abschaum, gehe brutal gegen Flüchtlinge vor. „Wir müssen gerade an Weihnachten dafür kämpfen, dass diese komplette Instrumentalisierung des Christentums für die eigenen politischen Zwecke aufhört. Wer die kostbaren Grundorientierungen des Christentums so in den Dreck zieht, darf damit nicht durchkommen“, forderte der Weltkirchenrats-Vorsitzende in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

In den evangelikalen Kreisen in den USA sehe man sehr deutlich, wie politische Verantwortungsträger ganz bewusst Gottesdienste nutzten, um politische Ideologie zu verbreiten, so der Theologe gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Russland, AfD und die Rolle des Weltkirchenrats

Der russische Präsident Wladimir Putin greife unter Berufung auf die christliche Kultur ein anderes Land brutal an und töte jeden Tag Zivilisten mit Bomben, sagte Bedford-Strohm weiter den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Da wird mit christlicher Religion etwas legitimiert, was das Gegenteil von Christlichkeit ist. Weihnachten ist ein guter Wahrheits-Check für diesen Missbrauch der christlichen Kultur“, erklärte der frühere bayerische Landesbischof.

Auch in der deutschen Politik sieht Bedford-Strohm die Gefahr einer Instrumentalisierung des Christentums: „Die AfD behauptet, das Christentum in unserem Land zu schützen, vor allem gegen muslimische Flüchtlinge. Mit dem, wofür Jesus Christus steht, hat das nichts zu tun“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Wenn er mit AfD-Wählern spreche, dann sehe er immer zuerst den Menschen, nicht seine Worte oder Taten. „Aber meine Haltung ist klar: Die Politik der AfD steht im klaren Widerspruch zu dem, wofür das Christentum steht. Mit dieser klaren inhaltlichen Grundlage gehe ich ins Gespräch“, erklärte Bedford-Strohm den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Der Weltkirchenrat, auch Ökumenischer Rat der Kirchen genannt, ist ein Zusammenschluss von mehr als 350 evangelischen, anglikanischen und orthodoxen Kirchen mit 600 Millionen Mitgliedern.

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Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

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