HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Icker Landstraße gesperrt: Lkw muss aus Graben geborgen...
Wieso die Stadtwerke Osnabrück in den Glasfasermarkt einsteigen
VfL Osnabrück empfängt Bundesligisten Borussia Mönchengladbach am 26....
Motorradkontrollen zum Saisonauftakt im Landkreis Osnabrück
67 Kitas, ein Träger: Kirchenkreise bündeln Kräfte in...
Leitbake vor fahrendes Auto in Bramsche geworfen
2:0-Heimsieg gegen Viktoria Köln: VfL Osnabrück verteidigt Tabellenführung...
Zusammenstoß beim Abbiegen: Schwerer Motorradunfall in Bad Essen
Präsidentin der Uni Osnabrück auf Platz 3 bei...
Frisch saniert, aber ohne Dach: Busfahrgäste stehen an...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltWeimer stellt sich gegen gesetzlichen Investitionszwang für US‑Streamer
Deutschland & die Welt

Weimer stellt sich gegen gesetzlichen Investitionszwang für US‑Streamer

von Hasepost Redaktion 29. Januar 2026
von Hasepost Redaktion 29. Januar 2026
HASEPOST Redaktion
26

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) bekräftigt seine Ablehnung eines gesetzlichen Investitionszwangs für US-Streaminganbieter in Deutschland. Stattdessen setzt er auf eine ausgehandelte Selbstverpflichtung der Branche und warnt vor zusätzlicher Bürokratie sowie möglichen internationalen Verwerfungen. Im Regierungsapparat sorgt der Kurs in der Filmförderung seit Wochen für Streit zwischen Bundeskanzleramt und Bundesfinanzministerium.

Weimer gegen gesetzlichen Investitionszwang

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) hat seine Kritik an einem gesetzlichen Investitionszwang für US-Streaminganbieter erneuert. „Ein Gesetz würde erhebliche Bürokratie mit sich bringen und Einschränkungen für Unternehmen, die hier produzieren“, sagte Weimer dem „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe). Er positioniert sich damit klar gegen Bestrebungen, die großen Streamingdienste per Gesetz zu höheren Investitionen zu verpflichten.

Weimer warnte zudem indirekt vor möglichen Reaktionen aus den USA. „In der US-Botschaft wird die Diskussion über die Filmförderung, soweit es mir bekannt ist, sehr genau beobachtet“, sagte Weimer laut „Handelsblatt“.

Streit um Filmförderung und Rolle der Streaminganbieter

Das Bundeskanzleramt und das Bundesfinanzministerium streiten seit Wochen über die Ausgestaltung der Filmförderung. Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) hatte zusätzliche Mittel für die Filmförderung in Höhe von 120 Millionen Euro im Vorjahr an die Bedingung geknüpft, dass die großen Streaminganbieter wie Netflix und Disney ihre Investitionen in Deutschland erhöhen. Klingbeil will dies den Anbietern gesetzlich vorschreiben.

Weimer hingegen lehnt einen solchen Investitionszwang ab und hat mit den Branchengrößen eine Selbstverpflichtung ausgehandelt. Ein Gesetz könnte wegen des EU-Wettbewerbsrechts nur vorschreiben, dass die Investitionen in Europa stattfinden, warnte Weimer dem „Handelsblatt“ zufolge. Er hält zudem Klagen gegen ein Gesetz für möglich.

Bedenken zu Programmfreiheit und unternehmerischer Freiheit

Weimer verwies darauf, dass Vertreter öffentlich-rechtlicher Sender bereits darauf hingewiesen hätten, dass sie ein Gesetz als schwer zu rechtfertigenden Eingriff in ihre Programmfreiheit sähen. Ähnliches höre man von ausländischen Streamern, gerade „wenn ein Gesetz mit sehr hohen und detaillierten Vorgaben in ihre unternehmerische Freiheit eingreift, so wie es sich die Produzenten wünschen“, so Weimer im „Handelsblatt“.

Es gebe zudem einen „sehr guten Kompromiss, den auch wichtige Vertreterinnen der SPD-Fraktion mittragen“, sagte der Kulturstaatsminister. „Die freiwilligen Zusagen werden sehr schnell überprüft. Und wenn sich nicht an die Zusagen gehalten wird, gibt es ein Gesetz.“ Weimer betonte laut „Handelsblatt“, er habe Vertrauen in die Zusagen von ARD, ZDF, RTL, Pro Sieben und Netflix und Co.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

vorheriger Artikel
Drogenverdacht an Bundeswehr-Universität Hamburg: Ermittlungen und Razzia
nächster Artikel
Merz: Europa muss geeint Sicherheit stärken und Konkurrenzfähigkeit sichern

das könnte Sie auch interessieren

Bundesregierung modernisiert Designrecht: Stärkerer Schutz für digitale Designs

4. März 2026

Bundesregierung nominiert Felbermayr für Wirtschafts-Sachverständigenrat bis 2031

4. März 2026

Nouripour fordert besseren Schutz deutscher Soldaten im Nahen...

4. März 2026

SPD und CDU beschließen Sparkurs-Koalition für Brandenburg

4. März 2026

Mehrwertsteuersenkung: Restaurantgäste profitieren kaum von Preisnachlässen

4. März 2026

Krieg im Iran treibt Spritpreise in Deutschland auf...

4. März 2026

Schuldenbremsen-Reform: Kompromiss an 60-Prozent-Schuldenquote geplant

4. März 2026

Dax stabilisiert sich nach Kurssturz, Nervosität bleibt hoch

4. März 2026

Deutscher Mittelstand investiert mehr in Innovation, Niveau bleibt...

4. März 2026

Endometriose: Klinikfälle in Deutschland binnen zehn Jahren explodiert

4. März 2026


Aktuelle Artikel

  • Bundesregierung modernisiert Designrecht: Stärkerer Schutz für digitale Designs

    4. März 2026
  • Bundesregierung nominiert Felbermayr für Wirtschafts-Sachverständigenrat bis 2031

    4. März 2026
  • Nouripour fordert besseren Schutz deutscher Soldaten im Nahen Osten

    4. März 2026
  • Icker Landstraße gesperrt: Lkw muss aus Graben geborgen werden

    4. März 2026
  • SPD und CDU beschließen Sparkurs-Koalition für Brandenburg

    4. März 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3