Der frühere norwegische Außenminister Borge Brende tritt als Präsident und CEO des Weltwirtschaftsforums (WEF) zurück. Dem Schritt gingen unabhängige Untersuchungen zu seinen Kontakten zu Jeffrey Epstein voraus, deren Ergebnisse nun vorliegen. Brende begründete seinen Rücktritt damit, dass nun der richtige Zeitpunkt sei, damit das Forum seine Arbeit ohne Ablenkungen fortsetzen könne.
Der frühere norwegische Außenminister Borge Brende hat seinen Rücktritt als Präsident und CEO des Weltwirtschaftsforums (WEF) erklärt. "Nach reiflicher Überlegung habe ich mich entschlossen, als Präsident und CEO des Weltwirtschaftsforums zurückzutreten", teilte er am Donnerstag mit. Jetzt sei der richtige Zeitpunkt für das Forum, seine wichtige Arbeit "ohne Ablenkungen" fortzusetzen. Der Name Epstein wurde in der Erklärung nicht erwähnt.
Interimsführung durch Alois Zwinggi
Die Co-Vorsitzenden André Hoffmann und Larry Fink teilten unterdessen mit, die Rücktrittsentscheidung Brendes zu respektieren. Als Interimspräsident und CEO soll demnach Alois Zwinggi fungieren. Der Stiftungsrat werde den Führungswechsel überwachen, "einschließlich des Plans, einen geeigneten Prozess zur Suche nach einem dauerhaften Nachfolger voranzutreiben", hieß es.
Unabhängige Untersuchung abgeschlossen
Dem Rücktritt ging eine unabhängige Untersuchung zu den Kontakten Brendes zu Jeffrey Epstein voraus. Diese sei nun abgeschlossen, teilten die Co-Vorsitzenden mit. Die Ergebnisse ergaben demnach, dass es "keine weiteren Bedenken gibt, die über die bereits offengelegten hinausgehen".
✨ mit KI bearbeitet