Der Fraktionschef der Europäischen Volkspartei (EVP) im EU-Parlament, Manfred Weber (CSU), äußert ernste Bedenken hinsichtlich eines geplanten Treffens zwischen Donald Trump und Wladimir Putin. Er hebt hervor, dass Europa noch nicht ausreichend verteidigungsfähig sei, um seine Interessen in den Verhandlungen kraftvoll vertreten zu können.
Warnung vor unzureichender europäischer Verteidigungsfähigkeit
In einem Interview mit dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ erklärte Manfred Weber, dass ihn das mögliche Treffen zwischen Trump und Putin besorgt mache, da die Europäer derzeit nicht über die nötige Verteidigungsfähigkeit verfügten. „Ein solches Treffen macht mir derzeit eher Sorgen, weil wir Europäer noch keine ausreichende Verteidigungsfähigkeit entwickelt haben, um unsere Interessen bei diesen Verhandlungen, so kraftvoll wie ich es mir wünsche, vertreten zu können“, sagte er. Weber sieht in diesem Szenario einen dringenden Weckruf, die europäischen Verteidigungsfähigkeiten auszubauen.
Forderung nach europäischer Beteiligung
Weber fordert zudem, dass Europa in die Verhandlungen zwischen Trump und Putin einbezogen werden müsse. „Nur wenn die Europäer mit am Tisch sitzen, können wir unsere Interessen verteidigen. Es geht schließlich auch um unsere Sicherheit und Freiheit auf europäischem Boden, die Putin herausfordert“, betonte der CSU-Politiker.
Klarheit über Verhandlungsgrundlagen
Er forderte klare Prinzipien für jegliche Vereinbarungen zwischen Trump und Putin. „Kein Abkommen ohne die Zustimmung der Ukraine und ohne die Zustimmung Europas“, stellte Weber klar. Diese Position verdeutlicht die Notwendigkeit, europäische Interessen und die Souveränität der Ukraine in jedem möglichen Deal zu berücksichtigen.
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