Die Gewerkschaft Verdi hat für Mittwoch zu einem Warnstreik am Flughafen BER aufgerufen. Hintergrund sind nach Gewerkschaftsangaben blockierte Tarifverhandlungen, die bereits in der zweiten Runde ins Stocken geraten seien. Für Passagiere am BER ist mit Flugausfällen und Verspätungen zu rechnen.
Warnstreik am Flughafen BER wegen stockender Tarifgespräche
Die Gewerkschaft Verdi teilte am Montag mit, dass die Beschäftigten am Flughafen BER am Mittwoch die Arbeit niederlegen sollen. Die Arbeitgeber blockierten nach Angaben der Gewerkschaft die laufenden Tarifverhandlungen, was zu der Warnstreikmaßnahme führte. Es dürfte zu Flugausfällen und Verspätungen kommen.
Verdi-Verhandlungsführer Holger Rößler erklärte, dass die Beschäftigten den Flughafenbetrieb täglich am Laufen hielten und Respekt sowie einen Tarifabschluss verdienten, der ihre Arbeit anerkenne. „Die Beschäftigten halten den Flughafenbetrieb täglich am Laufen und verdienen Respekt sowie einen Tarifabschluss, der ihre Arbeit anerkennt“, sagte Rößler laut Verdi. In der zweiten Verhandlungsrunde hätten die Arbeitgeber ein Angebot vorgelegt, das die Tarifkommission als nicht verhandlungsfähig zurückgewiesen habe. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 25. März angesetzt.
Verdi weist Angebot der Arbeitgeber zurück
Die Arbeitgeber hatten in der zweiten Verhandlungsrunde eine Lohnerhöhung in mehreren Schritten bei einer Laufzeit bis Ende 2028 angeboten. Demnach sollte es bis Juni eine Nullrunde geben, gefolgt von einem Plus von einem Prozent ab Juli 2026, 1,5 Prozent ab Juli 2027 und einem weiteren Prozent ab Mai 2028. Rößler bezeichnete das Angebot als „Provokation am Verhandlungstisch“, wie Verdi mitteilte.
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