Die US-Börsen haben den Handel am Freitag mit deutlichen Verlusten beendet. Vor allem Technologiewerte gerieten unter Druck, nachdem neue Konjunkturdaten die Erwartung einer weiteren Zinserhöhung durch die Fed verstärkten. Auch Gold- und Ölpreise gaben spürbar nach, während der Euro zum Dollar an Wert verlor.
Deutliche Kursverluste an der Wall Street
Die US-Aktienmärkte schlossen den letzten Handelstag der Woche im Minus. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 50.866 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,4 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 7.385 Punkten 2,6 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 28.955 Punkten 4,8 Prozent im Minus.
Besonders die Papiere der Technologiekonzerne belasteten die Wall Street. So notierten Cisco Systems, IBM und Nvidia klar im roten Bereich. Zuletzt hatte die KI-Euphorie noch für gegenteilige Effekte gesorgt und die Techwerte zu Zugpferden an den Börsen werden lassen.
Zinsängste nach Arbeitsmarktbericht
Nun nutzten viele Anleger offenbar die hohen Kurse in diesem Bereich zum Verkaufen. Denn der relativ stabile Arbeitsmarktbericht aus Washington verfestigte die Erwartung, dass die Fed in diesem Jahr noch eine Zinserhöhung vornehmen dürfte.
Währungs-, Gold- und Ölmarkt unter Druck
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagabend schwächer: Ein Euro kostete 1,1525 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8677 Euro zu haben.
Der Goldpreis war stark im Rückwärtsgang, am Abend wurden für eine Feinunze 4.316 US-Dollar gezahlt (-3,7 Prozent). Das entspricht einem Preis von 120,39 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis sank unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 93,06 US-Dollar, das waren 197 Cent oder 2,1 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
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