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Startseite Deutschland & die WeltWagenknecht stellt sich gegen Thüringer BSW-Landeschefin Wolf
Deutschland & die Welt

Wagenknecht stellt sich gegen Thüringer BSW-Landeschefin Wolf

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 17. April 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 17. April 2025
Katja Wolf (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Im Thüringer Landesverband des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW) ist ein offener Machtkampf um die Parteispitze entbrannt. Bundesvorsitzende Sahra Wagenknecht kritisiert die erneute Kandidatur der derzeitigen Landeschefin Katja Wolf und ihres Co-Vorsitzenden Steffen Schütz und fordert eine Trennung von Partei- und Regierungsamt.

Offener Streit um Landesvorsitz

Sahra Wagenknecht, Bundesvorsitzende des BSW, hat sich erstmals öffentlich zum parteiinternen Streit im Thüringer Landesverband geäußert. In einem Interview mit dem „Stern“ erklärte Wagenknecht: „Ich war davon ausgegangen, dass es in Thüringen längst Konsens war, Partei- und Regierungsamt zu trennen, was ja auch sinnvoll ist.“ Sie fügte hinzu: „Ich bin erstaunt über die erneute Kandidatur“ von Katja Wolf und Steffen Schütz.

Wolf ist stellvertretende Ministerpräsidentin und Finanzministerin im Kabinett von CDU-Regierungschef Mario Voigt. Steffen Schütz bekleidet das Amt des Infrastrukturministers. Beide streben auf dem Landesparteitag am 26. April eine weitere Amtszeit an der Spitze der Landespartei an.

Wagenknechts Forderung nach Konzentration auf Parteiaufbau

Den Aussagen von Sahra Wagenknecht zufolge steht der BSW-Landesverband in Thüringen vor personellen Veränderungen. Im Gespräch mit dem „Stern“ betonte Wagenknecht: „Wir werden in Zukunft sehr viel mehr Mitglieder aufnehmen. Auch deshalb braucht es Vorsitzende, die sich auf den Parteiaufbau konzentrieren können.“ Neben Wolf und Schütz tritt mit der Landtagsabgeordneten Anke Wirsing ein Team aus Wagenknecht-nahen Mitstreitern gegen den amtierenden Landesvorstand an.

Wolf plädiert für erfahrene Führung

Die aktuelle Landeschefin Katja Wolf widersprach der Kritik von Wagenknecht und verteidigte die bisherige Strategie gegenüber dem „Stern“. „Ziel muss es sein, eine starke Mitgliederpartei zu entwickeln und gleichzeitig BSW-Positionen stark in der Regierung zu verankern“, sagte Wolf. Dafür brauche es „eine gute Mischung in einem starken und erfahrenen Vorstand“.

Der Machtkampf um die Spitze des BSW Thüringen sorgt damit nicht nur für Unruhe innerhalb des Landesverbandes, sondern gefährdet laut Medien die Zusammenarbeit der Koalition in Thüringen.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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