Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat vor seinem Treffen mit US-Außenminister Marco Rubio beim G7-Gipfel eine stärkere Einbindung Europas in die Iran-Strategie der USA gefordert. Europa müsse in die Überlegungen der USA zur Beendigung des Krieges einbezogen werden, betonte Wadephul und verwies auf die wirtschaftlichen Folgen des Konflikts für Europa.
Forderung nach mehr Mitsprache Europas
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat vor dem Gespräch mit US-Außenminister Marco Rubio beim G7-Gipfel darauf gedrängt, Europa stärker in die Strategie der USA im Iran-Konflikt einzubinden. „Wir als Europäer müssen einbezogen werden in die Gedankenwelt der USA, wie dieser Krieg beendet werden kann“, sagte Wadephul RTL/ntv. „Deswegen müssen wir wissen, wann und unter welchen Bedingungen dieser Krieg beendet werden kann.“
Wadephul verwies auf die Folgen des Konflikts für Europa. Die Auswirkungen seien erheblich: „Unsere Wirtschaft ist stark beeinflusst, die Energiepreise steigen“, sagte er RTL/ntv.
Angebot deutscher Unterstützung für die USA
Zugleich bot Wadephul den USA deutsche Unterstützung an. „Wir sind ein Partner an der Seite der USA“, sagte er RTL/ntv. Deutschland verfüge über „ein gutes diplomatisches Netz“ in der Region, „was den USA sicherlich in dieser Zeit hilft“ und sei „jederzeit bereit, als militärischer Verbündeter der USA zu helfen“.
Auch für die Absicherung eines möglichen Friedens stellte Wadephul Beiträge in Aussicht. Mit Blick auf mögliche deutsche Beteiligungen sagte er RTL/ntv: „Darüber kann gesprochen werden.“
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