Für einen 35-jährigen Mann endete der Dienstagnachmittag (19. Mai) am Osnabrücker Hauptbahnhof nicht mit einer Zugfahrt, sondern hinter Gittern. Die Bundespolizei nahm den Mann bei einer Kontrolle fest – gegen ihn lag bereits ein Haftbefehl vor.
Kontrolle im Hauptbahnhof führt zur Festnahme
Wie die Bundespolizei mitteilte, kontrollierten Beamte den 35-jährigen sudanesischen Staatsangehörigen gegen 16:10 Uhr im Hauptbahnhof Osnabrück. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass die Justiz bereits nach dem Mann fahnden ließ. Der Grund: Der 35-Jährige war wegen Erschleichens von Leistungen verurteilt worden und hatte eine Geldstrafe in Höhe von 750 Euro bislang nicht bezahlt.
25 Tage Ersatzfreiheitsstrafe
Da der Mann den offenen Betrag auch bei der Kontrolle nicht begleichen konnte, blieb den Beamten keine andere Möglichkeit: Sie brachten ihn direkt in eine Justizvollzugsanstalt. Dort muss er nun eine Ersatzfreiheitsstrafe von 25 Tagen verbüßen. Neben dem Haftbefehl lag zudem eine so genannte Aufenthaltsermittlung gegen den Mann vor. Die Justiz wollte demnach auch seinen aktuellen Aufenthaltsort feststellen lassen.
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