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Startseite AktuellVfL Osnabrück und andere Clubs stellen sich hinter Fankultur und Stadionsicherheit
Aktuell

VfL Osnabrück und andere Clubs stellen sich hinter Fankultur und Stadionsicherheit

von Hasepost 4. Dezember 2025
von Hasepost 4. Dezember 2025
VfL-Aufkleber (Symbolbild) / Foto: Pohlmann
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📍Ort des Geschehens: Osnabrück (Gesamtstadt)

Niedersachsens Profi-Fußballvereine haben ein deutliches Zeichen gesetzt: In einer gemeinsamen Erklärung bekräftigen Eintracht Braunschweig, Hannover 96, der VfL Wolfsburg, der VfL Osnabrück, der TSV Havelse, der SV Meppen und der VfB Oldenburg ihr klares Bekenntnis zu einer lebendigen Fankultur – und zu einer sicheren Stadionumgebung für alle. Leidenschaft, Vielfalt und ein respektvolles Miteinander sollen dabei kein Widerspruch sein, sondern die Grundlage für ein emotionales Fußballerlebnis.

Sicherheit und Stimmung gehören zusammen

Die Vereine betonen, dass Stadionatmosphäre und Sicherheitsgefühl untrennbar miteinander verbunden sind. Wer sich in der Arena wohlfühlt, könne Fußball mit all seinen Emotionen erleben. Offizielle Zahlen der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) belegten zudem, dass deutsche Stadien sicher seien und Vorfälle abnähmen. Das sehen die Klubs als Bestätigung für ihre bewährten Konzepte – nah an den Fans, abgestimmt auf örtliche Gegebenheiten und getragen von Erfahrung.

Ein präventiver Ansatz bleibe entscheidend: Die Zusammenarbeit von Vereinen, Fanorganisationen, Polizei, Kommunen und sozialpädagogischen Projekten habe sich vielerorts bewährt. Diese sogenannten Stadionallianzen seien ein zentraler Baustein der Sicherheitsarbeit.

Klare Absage an pauschale Maßnahmen

Deutliche Worte finden die Vereine gegen Eingriffe, die ganze Fanblöcke oder Anhängerschaften ohne konkreten Anlass treffen würden. Dazu zählen etwa reduzierte Gästekontingente bei Risikospielen, verpflichtende Ticketpersonalisierungen, Einschränkungen für Stehplätze oder zentral organisierte und vorschnelle Stadionverbote.

Solche Maßnahmen schadeten vor allem den vielen friedlichen Fans und gefährdeten das Vertrauensverhältnis zwischen Vereinen und Anhängern. Stattdessen setzen die Profiklubs auf individuelle Entscheidungen, die rechtsstaatlich überprüfbar sind. Auch eine zentrale Stadionverbotskommission lehnen sie ab – die lokalen Gremien hätten ihre Kompetenz längst bewiesen.

Dialog statt Symbolpolitik

Nach Auffassung der Vereine braucht es keine politischen Schnellschüsse, sondern professionelle Fan- und Sicherheitsstrukturen. Dazu zählen mehr Fanbetreuung, langfristige sozialpädagogische Arbeit und ein modernes Sicherheitsmanagement. Der konstruktive Austausch mit Fans sei dafür unverzichtbar und werde weiter intensiv gepflegt.

Gleichzeitig distanzieren sich die Klubs klar von Generalverdächtigungen. Ihr Vertrauen gelte der großen Mehrheit der Fans, die mit Kreativität, Verantwortung und Leidenschaft die Fußballkultur prägten.

Appell an Politik und Behörden

Abschließend richten die Vereine einen Appell an Politik, Behörden und andere Institutionen: Gemeinsam gelte es, verantwortungsvoll zu handeln – und auf pauschale Beschränkungen zu verzichten. Niedersachsens Profiklubs verstehen sich dabei als Teil einer großen Fußballfamilie, die weit über das Spielfeld hinaus zusammenwirkt.

Unterzeichnet wurde die Erklärung von Eintracht Braunschweig, Hannover 96, dem VfL Wolfsburg, dem VfL Osnabrück, dem TSV Havelse, dem SV Meppen und dem VfB Oldenburg.

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