Was als routinemäßige Kontrolle begann, entwickelte sich am Sonntagmorgen (1. März) in Osnabrück zu einem größeren Schlag gegen die regionale Drogenszene. Gegen 7:30 Uhr überprüften Beamte des Zentralen Verkehrsdienstes in der Dammstraße einen parkenden Pkw – und stießen dabei auf eine nicht geringe Menge illegaler Betäubungsmittel.
Auffälliges Verhalten weckt Verdacht
Im Fahrzeug saßen ein 35-jähriger Mann und eine 31-jährige Frau aus dem Osnabrücker Nordkreis. Nach Angaben der Polizei Osnabrück standen beide offenbar unter dem Einfluss berauschender Mittel. Die Beobachtungen der Beamten führten zu einer gerichtlich angeordneten Durchsuchung des Fahrzeugs und der beiden Insassen.
Dabei fanden die Einsatzkräfte insgesamt 37 Ecstasy-Tabletten sowie rund 50 Gramm Amphetamine. Aufgrund der Menge erhärtete sich schnell der Verdacht, dass es sich nicht nur um Eigenkonsum handeln könnte, sondern um illegalen Handel mit Betäubungsmitteln.
Wohnungsdurchsuchungen bringen weitere Funde
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück wurden anschließend die Wohnungen der beiden Beschuldigten durchsucht. Vor allem in der Wohnung des 35-Jährigen machten die Ermittler umfangreiche Entdeckungen: 670 weitere Ecstasy-Tabletten, eine nicht geringe Menge Amphetamine, etwa 1,5 Kilogramm Marihuana sowie rund 600 Euro Bargeld stellten sie sicher.
Geöffnet wurde die Wohnung von einem 43-jährigen Mann, der nun ebenfalls als Beschuldigter in dem Strafverfahren geführt wird. In der Wohnung der 31-Jährigen fanden die Beamten hingegen lediglich benutzte Verpackungen von Betäubungsmitteln.
Ermittlungen dauern an
Die beschlagnahmten Drogen und Beweismittel werden nun ausgewertet. Die Ermittlungen dauern an. Für die Beschuldigten steht der Verdacht des illegalen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln im Raum – ein Vorwurf, der empfindliche strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann. Was mit einer morgendlichen Verkehrskontrolle in der Dammstraße begann, könnte sich damit als bedeutender Schlag gegen den Drogenhandel in der Region erweisen.
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