Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) reagiert auf den Krieg um den Iran und richtet eine spezielle Meldestelle für iranische Staatsbürger in Deutschland ein. Die Anlaufstelle soll Iranern helfen, die sich hierzulande durch Aktivitäten iranischer Geheimdienste bedroht fühlen und Verdachtsfälle direkt an die Behörde melden wollen.
Neue Meldestelle für bedrohte Iraner in Deutschland
Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) richtet nach eigenen Angaben eine spezielle Meldestelle ein, die sich gezielt an iranische Staatsbürger in Deutschland richtet. Wie die "Bild" (Dienstagsausgabe) berichtet, soll diese Meldestelle Anlaufpunkt für Iraner sein, die sich in Deutschland durch iranische Geheimdienstaktivitäten bedroht fühlen.
Wer glaube, ins Visier iranischer Geheimdienste geraten zu sein oder entsprechende Aktivitäten beobachtet habe, könne sich telefonisch oder per E-Mail an die Behörde wenden, teilte das BfV auf "Bild"-Anfrage mit. Die Kontaktaufnahme soll demnach niedrigschwellig möglich sein, um Verdachtsfälle möglichst direkt erfassen zu können.
Sorge vor zunehmender Bedrohung
Hintergrund der Maßnahme ist laut "Bild" die Sorge vor einer zunehmenden Bedrohung iranischer Staatsbürger in Deutschland. Wie die Zeitung weiter meldet, versuchten iranische Nachrichtendienste derzeit verstärkt, oppositionelle Landsleute in Deutschland zu identifizieren und auszuspähen.
Die Bundesregierung stuft diese Aktivitäten als "transnationale Repression" ein, wonach Staatsorgane eines anderen Landes außerhalb ihrer Grenzen Oppositionelle überwachen, einschüchtern oder unter Druck setzen.
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