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Startseite Deutschland & die WeltVerarbeitete Lebensmittel enthalten weiterhin zu viel Zucker und Fett
Deutschland & die Welt

Verarbeitete Lebensmittel enthalten weiterhin zu viel Zucker und Fett

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 25. April 2024
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 25. April 2024
Foto: dts
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Ein kürzlich veröffentlichter Zwischenbericht zur Nationalen Reduktions- und Innovationsstrategie für Zucker, Fette und Salz in Fertigprodukten (NRI) zeigt, dass viele verarbeitete Lebensmittel in Deutschland immer noch zu viel Zucker, Fette oder Salz enthalten. Die Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) fordert daraufhin weitere Maßnahmen zur Reduzierung der gesundheitsschädlichen Inhaltsstoffe und betont die Bedeutung einer gesunden und nachhaltigen Ernährung.

Zwischenbericht zur NRI offenbart mangelnden Fortschritt

Der Bericht, der vom Max Rubner-Institut (MRI) durchgeführte Produktmonitoring, zeigt, dass trotz einigen Verbesserungen in bestimmten Lebensmittelgruppen, die Gehalte an Zucker, Fetten und Salz in vielen Produkten weiterhin zu hoch sind. Teilweise wurden sogar Steigerungen der Energie- oder Nährstoffgehalte festgestellt, was laut Bericht auf einen „weiteren Handlungsbedarf“ hinweist.

Ernährungsbedingte Krankheiten durch hohe Gehalte an Zucker, Fetten und Salz

Der Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) betont die Bedeutung einer gesunden Ernährung und der damit verbundenen Herausforderungen, wenn Lebensmittel hohe Mengen an Zucker, Salz oder Fett enthalten. „Alle Menschen in Deutschland sollen die Chance haben, sich in ihrem Alltag so einfach wie möglich gesund und nachhaltig zu ernähren“, so Özdemir. Ein hoher Konsum solcher Produkte kann laut Minister Özdemir „schlimmstenfalls zu Übergewicht und Adipositas sowie anderen ernährungsmitbedingten Krankheiten wie Diabetes Typ 2 beitragen.“

Weitere Schritte zur Reduktion gesundheitsschädlicher Inhaltsstoffe

Angesichts der Ergebnisse des Zwischenberichts fordert Özdemir weitere Maßnahmen zur Reduktion von Zucker, Fetten und Salz in Lebensmitteln. „Der zweite NRI-Zwischenbericht macht leider deutlich, dass die bisherigen Reformulierungen nicht ausreichen“, so der Minister. Demnach hat sein Ministerium das MRI beauftragt, wissenschaftlich fundierte Reduktionsziele in einem breiten Stakeholder-Prozess zu entwickeln. „Diese objektive, wissenschaftlich fundierte Grundlage für weitere Reformulierungen wird mein Ministerium gegenüber der Lebensmittelwirtschaft einfordern“, kündigte Özdemir an.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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