Die US-Aktienmärkte haben am Dienstag uneinheitlich geschlossen. Während der Dow leicht nachgab, legten S&P 500 und Nasdaq 100 moderat zu. Vor dem Hintergrund einer bevorstehenden Iran-Deadline von US-Präsident Donald Trump agierten die Anleger zurückhaltend, während sich Gold und Euro verteuerten und der Ölpreis deutlich nachgab.
Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 46.584 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 6.616 Punkten 0,1 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 24.202 Punkten wenige Punkte im Plus.
Abwartende Stimmung vor Iran-Deadline
Kurz vor Ablauf der Iran-Deadline von US-Präsident Donald Trump zeigten sich die US-Börsen abwartend. „Eine ganze Zivilisation wird heute Nacht untergehen und nie wieder auferstehen. Ich möchte nicht, dass das passiert, aber es wird wahrscheinlich doch passieren“, schrieb Trump auf seiner persönlichen Plattform. Nachdem er die Frist zuletzt mehrmals verschoben hatte, stellt sich für Anleger nun erneut die Frage, ob Trump einen Rückzieher machen wird. Bereits vor Ablauf der Deadline meldete der Iran Angriffe auf Autobahnen und Brücken, insbesondere auf der für Ölexporte wichtigen Insel Charg.
Währungen und Gold im Plus
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagabend stärker: Ein Euro kostete 1,1596 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8624 Euro zu haben. Der Goldpreis konnte deutlich profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 4.700 US-Dollar gezahlt (+1,1 Prozent). Das entspricht einem Preis von 130,30 Euro pro Gramm.
Ölpreis mit deutlichem Rückgang
Der Ölpreis sank hingegen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 106,30 US-Dollar, das waren 347 Cent oder 3,2 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
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