Die US-Börsen haben am Dienstag deutlich zugelegt, während der Ölpreis stark nachgab und der Goldpreis kräftig anzog. Zugleich sorgten Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zum Iran-Krieg und zur Straße von Hormus für Aufmerksamkeit an den Märkten.
Deutliche Kursgewinne an den US-Börsen
Die US-Aktienmärkte verzeichneten am Dienstag kräftige Aufschläge. Zum Handelsende in New York wurde der Dow mit 46.342 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 2,5 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 6.529 Punkten 2,9 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 23.740 Punkten 3,4 Prozent im Plus.
Die Märkte reagierten am Dienstag auf Signale, dass die Verantwortlichen im Iran-Krieg auf Deeskalation setzen könnten. Parallel dazu gerieten Rohstoff- und Devisenmärkte in Bewegung.
Ölpreis unter Druck, Gold deutlich teurer
Der Ölpreis sank unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 104,20 US-Dollar, das waren 317 Cent oder 3,0 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Der Goldpreis verzeichnete dagegen starke Zuwächse. Am Abend wurden für eine Feinunze 4.682 US-Dollar gezahlt, ein Plus von 3,7 Prozent. Das entspricht einem Preis von 130,22 Euro pro Gramm.
Trump fordert mehr Engagement anderer Staaten
US-Präsident Donald Trump forderte auf seiner persönlichen Plattform am Dienstag andere Länder erneut auf, sich in den Krieg einzumischen. Wörtlich schrieb er laut seiner Plattform: „Für all jene Länder, die wegen der Straße von Hormus kein Flugbenzin bekommen können – wie zum Beispiel das Vereinigte Königreich, das sich geweigert hat, sich an der Enthauptung des Iran zu beteiligen -, habe ich einen Vorschlag. Erstens: Kauft bei den USA, wir haben genug davon. Und zweitens: Fasst endlich Mut, fahrt zur Straße von Hormus und holt es euch einfach“. Weiter erklärte er: „Ihr müsst lernen, für euch selbst zu kämpfen – die USA werden euch nicht mehr zur Seite stehen, genauso wie ihr uns nicht zur Seite gestanden habt.“ Der Iran sei „im Grunde genommen dezimiert“, so Trump. „Das Schwierigste ist geschafft. Holt euch euer Öl selbst.“
Die europäische Gemeinschaftswährung war derweil stärker: Ein Euro kostete am Dienstagabend 1,1559 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8651 Euro zu haben.
✨ mit KI bearbeitet