Die US-Aktienmärkte haben am Donnerstag zugelegt und von positiven politischen Signalen im Nahen Osten profitiert. Trotz einer weiterhin fragilen Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran schlossen die wichtigsten Indizes im Plus, auch Gold und Öl verteuerten sich deutlich.
US-Indizes schließen im Plus
Der Leitindex Dow Jones Industrial schloss in New York bei 48.186 Punkten, was einem Plus von 0,6 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag entspricht. Wenige Minuten vor Handelsschluss lag der breiter gefasste S&P 500 bei rund 6.825 Punkten und damit ebenfalls 0,6 Prozent im Plus. Die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 25.082 Punkten, ein Zuwachs von 0,7 Prozent.
Politische Signale im Nahen Osten
Während die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran weiter als unsicher gilt, orientierten sich die Marktteilnehmer an positiven Meldungen aus der Region. So kündigte Israels Premierminister Benjamin Netanjahu Verhandlungen mit dem Libanon an. US-Präsident Donald Trump erklärte, Israel halte sich mit Angriffen auf den Libanon zurück. Erstmals seit Beginn der Waffenruhe passierte zudem ein nicht-iranischer Tanker die Straße von Hormus.
Entwicklungen an Devisen-, Gold- und Ölmarkt
Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Donnerstagabend fester. Ein Euro kostete 1,1698 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8548 Euro zu haben.
Der Goldpreis legte zu: Für eine Feinunze wurden am Abend 4.768 US-Dollar gezahlt, ein Plus von 1,0 Prozent. Das entspricht einem Preis von 131,05 Euro pro Gramm.
Auch der Ölpreis zog deutlich an. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 97,18 US-Dollar, das waren 2,6 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
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