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Startseite Deutschland & die WeltUS-Börsen legen leicht zu trotz eskalierendem Zinskonflikt
Deutschland & die Welt

US-Börsen legen leicht zu trotz eskalierendem Zinskonflikt

von Hasepost Redaktion 12. Januar 2026
von Hasepost Redaktion 12. Januar 2026
Wall Street / Foto: dts
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Die US-Aktienmärkte haben zur Wochenauftakt am Montag leicht im Plus geschlossen. Gleichzeitig sorgte ein eskalierender Konflikt zwischen US-Präsident Trump und Fed-Chef Powell nach Angaben von Marktbeobachtern für Verunsicherung an den Finanzmärkten. Auch Währungs-, Gold- und Ölpreise zeigten zum Wochenbeginn deutliche Bewegungen.

Leichte Kursgewinne an den US-Börsen

Die US-Börsen haben am Montag leichte Zugewinne verzeichnet. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 49.590 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 6.975 Punkten 0,2 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 25.789 Punkten 0,1 Prozent im Plus.

Konflikt zwischen Trump und Powell verunsichert Märkte

„US-Präsident Trump hat zu einem Zeitpunkt den Kampf gegen Fed-Chef Powell wieder aufgenommen, als nach der monatelangen Pause die Mehrheit an der Börse das Thema bereits abgehakt hatte“, sagte Christine Romar, Head of Europe bei CMC Markets, CMC Markets. „Die US-Staatsanwaltschaft leitet gegen den obersten Geldpolitiker eine strafrechtliche Untersuchung ein und der Beklagte schlägt zurück. Der Kampf um die Zinsen eskaliert auf Kosten der Unabhängigkeit der Notenbank. Mehr als je zuvor steht die Frage im Raum, ob die Geldpolitik in den kommenden Monaten und Jahren eher von Fakten und konjunkturellen Bedingungen bestimmt wird oder doch die Politik darüber entscheidet, wie hoch die Leitzinsen sind“, so Romar laut CMC Markets.

„Möglichen Erleichterungen bei den Finanzierungskosten steht damit eine Willkür und ein Außerkontrollgeraten der Inflation gegenüber. Wofür die meisten Investoren plädieren, zeigen sie heute durch ihre Verkäufe von amerikanischen Aktien, aber auch Staatsanleihen. Sie fordern höhere Zahlungen als Ausgleich für das zusätzliche Risiko eines Landes, dessen Regierung und Zentralbank in offenem Konflikt stehen. Die steigenden Zinsen verdeutlichen auch die Sorge, wie weit das Weiße Haus gehen würde, um die Notenbank zur Senkung der Kreditkosten zu zwingen, während die Inflation weiter hartnäckig über dem Zielwert der Zentralbank von zwei Prozent liegt“, sagte Romar weiter, CMC Markets.

Bewegung bei Devisen, Gold und Öl

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagabend stärker: Ein Euro kostete 1,1665 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8573 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte deutlich profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 4.596 US-Dollar gezahlt (+1,9 Prozent). Das entspricht einem Preis von 126,67 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 63,91 US-Dollar, das waren 57 Cent oder 0,9 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

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