Die US-Aktienmärkte haben am Donnerstag mit moderaten Verlusten geschlossen, während die Rückgänge in Europa deutlich stärker ausfielen. Belastet wurden die Börsen weiterhin vom Nahost-Konflikt und der Sperrung der Straße von Hormus, zugleich sorgte ein nachgebender Ölpreis für etwas Entspannung.
US-Indizes schließen leicht im Minus
Die Leitindizes an den US-Börsen gaben zum Handelsende in New York leicht nach. Der Dow schloss bei 46.021 Punkten und lag damit 0,4 Prozent im Minus. Der breiter gefasste S&P 500 notierte bei 6.606 Punkten mit einem Rückgang von 0,3 Prozent. Die Technologiebörse Nasdaq verzeichnete mit dem Nasdaq 100 bei 24.355 Punkten ebenfalls ein Minus von 0,3 Prozent. Zwischenzeitlich dippten der S&P 500 und der Nasdaq 100 im Verlauf sogar in den grünen Bereich.
Ölpreis verliert Tagesgewinne wieder
Einer der Gründe für die vergleichsweise entspannte Lage an den US-Märkten war die Entwicklung beim Ölpreis. Die im Tagesverlauf zwischenzeitlich deutliche Teuerung gab der Markt zum Großteil wieder ab. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagabend gegen 21 Uhr deutscher Zeit 107,80 US-Dollar, das waren nur noch 37 Cent oder 0,3 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags. Gesprächsthema Nummer eins blieb der Nahost-Konflikt und die Sperrung der Straße von Hormus. Viele Anleger tun sich weiterhin schwer, die Dauer des Konflikts und die möglichen Auswirkungen zu bewerten. Positiv wurden Äußerungen von Israels Premier Netanjahu aufgenommen, wonach weite Teile der Kriegsziele bereits erreicht seien.
Devisen- und Goldmarkt in Bewegung
Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Donnerstagabend deutlich stärker. Ein Euro kostete 1,1586 US-Dollar, ein Plus von 1,13 Prozent. Ein Dollar war dementsprechend für 0,8631 Euro zu haben. Am Goldmarkt gingen die Notierungen deutlich zurück: Am Abend wurden für eine Feinunze 4.660 US-Dollar gezahlt, was einem Minus von 3,5 Prozent entspricht. Das entspricht einem Preis von 129,30 Euro pro Gramm.
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