HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Spaziergängerin findet Rucksack mit Drogen in Glandorf
Kurzfristige Vollsperrung am 5. März aufgrund von Fahrbahnschäden...
Gute Nachricht des Tages: Wüste glänzt bei Jugend...
IHK und Unternehmer aus der Region Osnabrück für...
Nächtliche Vollsperrungen durch Sanierung der A30
Zweiter Schulstreik gegen Wehrpflicht: Schülerinnen und Schüler in...
Leistungsbetrug lohnt sich nicht für Mann aus dem...
Das ist die groß angelegte Bildungsoffensive im Landkreis...
Gruppe FDP/UWG zu Vandalismus-Schäden an Osnabrücker Ampeln: „Keine...
Wegen Nahost-Konflikt: Polizei Osnabrück verstärkt Schutzmaßnahmen an jüdischen...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltUnion und SPD planen Schuldenbremse für Verteidigung zu lockern
Deutschland & die Welt

Union und SPD planen Schuldenbremse für Verteidigung zu lockern

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 4. März 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 4. März 2025
Friedrich Merz (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
33

Union und SPD planen in der kommenden Woche eine wichtige Verfassungsänderung im Deutschen Bundestag, um die Schuldenbremse für erhöhte Verteidigungsausgaben zu lockern und ein neues Sondervermögen von 500 Milliarden Euro für Infrastruktur zu schaffen. Dazu benötigen sie die Unterstützung der Grünen oder der FDP, da sie alleine keine Zweidrittelmehrheit erreichen können.

Geplante Verfassungsänderung

Friedrich Merz (CDU), CDU-Chef, erklärte am Mittwochabend, dass ein Antrag im Bundestag eingereicht werde, der das Grundgesetz so ändern soll, dass Verteidigungsausgaben, die über ein Prozent des BIP hinausgehen, von der Schuldenbremse ausgenommen werden. Merz betonte: „Angesichts der weiter zunehmenden Bedrohungslage sind wir uns darüber im Klaren, dass Europa – und mit Europa die Bundesrepublik Deutschland – jetzt sehr schnell sehr große Anstrengungen unternehmen müssen, um die Verteidigungsfähigkeit unseres Landes und des europäischen Kontinents zu stärken.“ Auch hob er die Bedeutung der USA für die Bündnisverpflichtungen hervor, stellte jedoch klar, dass die Mittel für Landes- und Bündnisverteidigung erheblich ausgeweitet werden müssen.

Infrastruktur und Wirtschaftswachstum

Merz verdeutlichte, dass zusätzliche Verteidigungsausgaben nur tragbar seien, wenn die Volkswirtschaft schnell wieder auf Wachstumskurs komme. „Dazu braucht es neben einer durchgreifenden Verbesserung der Wettbewerbsbedingungen für unsere Wirtschaft schnell und nachhaltig Investitionen in unsere Infrastruktur“, so Merz. Ein kreditfinanziertes Sofortprogramm sei geplant, aus dem in den nächsten zehn Jahren 500 Milliarden Euro für Investitionen zur Verfügung gestellt werden sollen. Von diesen Mitteln sollen 100 Milliarden Euro den Bundesländern zugutekommen, die künftig auch in begrenztem Umfang Schulden aufnehmen können.

Pläne für eine umfassendere Reform

SPD-Chef Lars Klingbeil ergänzte, dass eine umfassendere Reform der Schuldenbremse durch den neu gewählten Bundestag beschlossen werden soll. Um die notwendige Zweidrittelmehrheit zu erreichen, wäre die Zustimmung der AfD oder der Linken erforderlich. „Damit wir in Zukunft verhindern, dass die Schuldenbremse zu einer Investitionsbremse wird, haben wir fest verabredet, dass wir nach Neukonstituierung des Bundestages bis Ende des Jahres 2025 die Schuldenbremse überarbeiten, um mehr Investitionen zu ermöglichen“, so Klingbeil. Er betonte auch, dass die Fiskalregeln der Europäischen Union weiterhin gelten.

Die SPD und der scheidende Kanzler Olaf Scholz hatten auf eine Reform der Schuldenbremse gedrängt. Klingbeil zeigte sich zufrieden: „Das sind viele Punkte, die Saskia Esken und ich, die sozialdemokratische Partei, in den letzten Wochen vertreten haben, um unser Land zu modernisieren, den Zusammenhalt und den Fortschritt in unserem Land voranzubringen.“ CSU-Chef Markus Söder begründete die Abkehr von bisherigen Wahlversprechen mit den jüngsten Ereignissen und unterstrich: „Deutschland zieht sich nicht zurück.“

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
SPD kritisiert CSU-Vorschlag zur Wehrpflicht als populistisch
nächster Artikel
Kubicki: FDP lehnt Sondervermögen zur Wirtschaftsförderung ab

das könnte Sie auch interessieren

Dax fällt deutlich wegen Nahost-Sorgen und Ölpreisanstieg

5. März 2026

Bundeswehr warnt Soldaten vor möglichen Attacken in Öffentlichkeit

5. März 2026

USA lockern Sanktionen für deutsche Rosneft-Tochter zur Versorgungssicherung

5. März 2026

Bundestag stuft Wolf als jagdbare Tierart ein

5. März 2026

Bundesbankchef Nagel lehnt Spritpreisbremse ab, fordert Marktprüfung

5. März 2026

SPD-Jugendchef sieht kaum Chancen im BW-Landtagswahlkampf

5. März 2026

Bundespresseamt reformiert Struktur: Neue Strategie gegen Desinformation

5. März 2026

DGB empört über Vorstoß zu lohnfreiem Krankentag

5. März 2026

Ricarda Lang attackiert Reiche wegen fossiler Energieabhängigkeit

5. März 2026

Dobrindt pocht auf Abschiebungen nach Syrien trotz Warnungen

5. März 2026


Aktuelle Artikel

  • Dax fällt deutlich wegen Nahost-Sorgen und Ölpreisanstieg

    5. März 2026
  • Spaziergängerin findet Rucksack mit Drogen in Glandorf

    5. März 2026
  • Bundeswehr warnt Soldaten vor möglichen Attacken in Öffentlichkeit

    5. März 2026
  • USA lockern Sanktionen für deutsche Rosneft-Tochter zur Versorgungssicherung

    5. März 2026
  • Kurzfristige Vollsperrung am 5. März aufgrund von Fahrbahnschäden auf der A30

    5. März 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3