HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Spaziergängerin findet Rucksack mit Drogen in Glandorf
Kurzfristige Vollsperrung am 5. März aufgrund von Fahrbahnschäden...
Gute Nachricht des Tages: Wüste glänzt bei Jugend...
IHK und Unternehmer aus der Region Osnabrück für...
Nächtliche Vollsperrungen durch Sanierung der A30
Zweiter Schulstreik gegen Wehrpflicht: Schülerinnen und Schüler in...
Leistungsbetrug lohnt sich nicht für Mann aus dem...
Das ist die groß angelegte Bildungsoffensive im Landkreis...
Gruppe FDP/UWG zu Vandalismus-Schäden an Osnabrücker Ampeln: „Keine...
Wegen Nahost-Konflikt: Polizei Osnabrück verstärkt Schutzmaßnahmen an jüdischen...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltUnion und SPD planen Milliardenkürzungen und Mehrkosten im Gesundheitssystem
Deutschland & die Welt

Union und SPD planen Milliardenkürzungen und Mehrkosten im Gesundheitssystem

von Hasepost Redaktion 30. Dezember 2025
von Hasepost Redaktion 30. Dezember 2025
Foto: dts
41

Angesichts der Finanzprobleme der gesetzlichen Krankenkassen fordern Politiker von Union und SPD milliardenschwere Einsparungen und eine umfassende Gesundheitsreform im kommenden Jahr. Diskutiert werden unter anderem ein Primärarztsystem, höhere Zuzahlungen für Patienten, Reformen im Rettungsdienst sowie verstärkte Prävention, die nach Einschätzung der Politiker erhebliche Sparpotenziale bieten.

Union bringt Primärarztsystem und höhere Zuzahlungen ins Gespräch

Der „Bild“ (Dienstagsausgabe) sagte der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Albert Stegemann (CDU), mit der Einführung eines Primärarztsystems könnten mehrere Milliarden Euro im Jahr eingespart werden. „Ließe sich durch die Primärversorgung die Zahl der Arztkontakte um zehn Prozent senken, würde das eine Ersparnis von bis zu fünf Milliarden Euro jährlich bedeuten – wahrscheinlich etwas weniger“, erklärte Stegemann der „Bild“.

Zugleich zeigte sich Stegemann offen dafür, gesetzliche Krankenversicherte stärker für Arztbesuche und Medikamente zur Kasse zu bitten. „Eine Vollkasko-Mentalität steht im Widerspruch zur Wertschätzung medizinischer Leistungen. Deshalb darf es keine Denkverbote bei Praxisgebühr oder höheren Zuzahlungen geben“, sagte Stegemann der „Bild“. Entsprechende Schritte müssten in der Koalition diskutiert werden.

SPD fordert gerechte Lastenverteilung

Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Christos Pantazis, fordert, die Lasten der Reform gerecht auf alle Beteiligten im Gesundheitssystem zu verteilen. „2026 braucht es tiefgreifende Reformen im Gesundheitssystem. Diese dürfen aber nicht nur zu Lasten der Patienten und Versicherten gehen. Jeder muss seinen Beitrag leisten: Ärzte, Krankenhäuser, Pharmaunternehmen“, sagte Pantazis der „Bild“.

Pantazis sieht zudem hohes Einsparpotenzial bei der Reform des Rettungs- und Notfalldienstes. „Alleine die Reform des Rettungsdiensts würde Patientenströme effektiv steuern und könnte bis zu sechs Milliarden Euro pro Jahr einsparen“, erklärte er der „Bild“.

CSU-Abgeordneter setzt auf Prävention

Der CSU-Bundestagsabgeordnete Stephan Pilsinger will außerdem die Prävention verbessern und sieht darin mittelfristig ein Sparpotenzial in Höhe von mehr als zehn Milliarde Euro pro Jahr. Der „Bild“ sagte Pilsinger: „Vermeidbare Risikofaktoren wie Rauchen, Alkohol, ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel treiben chronische Erkrankungen und belasten das Gesundheitssystem zunehmend.“ Hinzu komme, dass demografischer Wandel, Fachkräftemangel und steigende Kosten diese Entwicklung verschärften. „Sicher könnte man mittelfristig durch bessere Prävention zehn bis 20 Milliarden Euro jährlich einsparen“, erklärte Pilsinger der „Bild“.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

vorheriger Artikel
Kriminalbeamten-Chef unterstützt härtere Strafen für Angriffe auf Einsatzkräfte
nächster Artikel
Bankenpräsident erwartet stabile Inflation um zwei Prozent bis 2026

das könnte Sie auch interessieren

Iran-Krieg: Ökonomen erwarten nur begrenzte Folgen für Deutschland

5. März 2026

Söder fordert wegen Energiekrise zeitweise Aussetzung der CO₂-Abgabe

5. März 2026

EU warnt vor neuer Fluchtkrise durch Iran-Krieg

5. März 2026

Mehrheit der Deutschen kritisiert US-israelischen Angriff auf Iran

5. März 2026

Union baut Umfragevorsprung vor AfD deutlich aus

5. März 2026

Dax fällt deutlich wegen Nahost-Sorgen und Ölpreisanstieg

5. März 2026

Bundeswehr warnt Soldaten vor möglichen Attacken in Öffentlichkeit

5. März 2026

USA lockern Sanktionen für deutsche Rosneft-Tochter zur Versorgungssicherung

5. März 2026

Bundestag stuft Wolf als jagdbare Tierart ein

5. März 2026

Bundesbankchef Nagel lehnt Spritpreisbremse ab, fordert Marktprüfung

5. März 2026


Aktuelle Artikel

  • Iran-Krieg: Ökonomen erwarten nur begrenzte Folgen für Deutschland

    5. März 2026
  • Söder fordert wegen Energiekrise zeitweise Aussetzung der CO₂-Abgabe

    5. März 2026
  • EU warnt vor neuer Fluchtkrise durch Iran-Krieg

    5. März 2026
  • Mehrheit der Deutschen kritisiert US-israelischen Angriff auf Iran

    5. März 2026
  • Union baut Umfragevorsprung vor AfD deutlich aus

    5. März 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3