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Startseite Deutschland & die WeltUnion lehnt höhere Alkoholpreise trotz Suchtgefahr ab
Deutschland & die Welt

Union lehnt höhere Alkoholpreise trotz Suchtgefahr ab

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 24. April 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 24. April 2025
Foto: dts
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Union lehnt höhere Alkoholpreise zur Suchtprävention ab

Die Union spricht sich gegen Preiserhöhungen für Alkohol aus, obwohl Experten einen deutlichen Anstieg riskanten Trinkverhaltens feststellen. Stattdessen fordert sie verstärkte Aufklärung und Präventionsangebote, während die Deutsche Hauptstelle Sucht (DHS) auf eine höhere Besteuerung setzt.

Debatte um Maßnahmen gegen Alkoholkonsum

Angesichts des riskanten Alkoholkonsums von Millionen Menschen in Deutschland lehnt die Unionsfraktion im Bundestag Preiserhöhungen für Alkohol ab. Tino Sorge (CDU), Gesundheitsexperte der Unionsfraktion, äußerte sich gegenüber der „Rheinischen Post“ (Freitagsausgabe) und erklärte: „Suchtkranke werden sich von höheren Preisen kaum abhalten lassen.“ Zudem warnte er: „Mit Preiserhöhungen könnte das Volumen günstiger Importe und illegaler Produktion zunehmen.“

DHS fordert höhere Steuer auf Alkohol

Um gegen den hohen Alkoholkonsum vorzugehen, fordert die Deutsche Hauptstelle Sucht (DHS) eine stärkere Besteuerung alkoholischer Getränke. Das aktuelle DHS-Jahrbuch weist erneut auf eine hohe Zahl starker Trinker und auch Raucher in Deutschland hin.

Prävention und Aufklärung als Alternativen

Tino Sorge betonte in der „Rheinischen Post“: „Ohne mehr Aufklärung über die drastischen Folgen des Konsums wird es nicht gehen.“ Weiter unterstrich er die Notwendigkeit lebensnaher Präventionsangebote: „Angesichts der im neuen DHS-Jahrbuch beklagten hohen Zahl an starken Trinkern und auch Rauchern brauche es wieder mehr lebensnahe Angebote zur Prävention – ob in Sportvereinen, in Fahrschulen, auf Konzerten oder in Clubs“, so Sorge. Hinsichtlich harter Drogen fügte er hinzu: „Vor allem müssen wir den Kampf gegen harte Drogen wie Crack oder Fentanyl massiv intensivieren. Es darf nicht zu Zuständen wie in den USA kommen.“

Zudem hob Tino Sorge einen positiven Trend bei Jugendlichen hervor: „Bei jeder Droge gilt der Grundsatz: Weniger ist mehr.“ Er ergänzte: „Die heutige Jugend habe das verstanden. Es ist ein Lichtblick, dass junge Menschen weniger Alkohol trinken als in früheren Generationen“, sagte der CDU-Politiker.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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