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Startseite Deutschland & die WeltUnion knapp vorn, AfD und SPD schwächeln weiter
Deutschland & die Welt

Union knapp vorn, AfD und SPD schwächeln weiter

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 1. Juli 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 1. Juli 2025
Lars Klingbeil und Friedrich Merz (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Die Union bleibt laut der aktuellen Forsa-Umfrage für RTL und ntv mit 28 Prozent knapp vor der AfD, die bei 24 Prozent liegt. Die SPD verharrt deutlich unterhalb ihres historischen Tiefstands, während die Grünen, die Linke, das BSW und die FDP kaum Veränderungen zeigen.

CDU/CSU und AfD führen weiterhin das Parteienfeld an

In der wöchentlichen Erhebung von Forsa im Auftrag der Sender RTL und ntv erreichen CDU/CSU weiterhin 28 Prozent. Dieser Wert liegt knapp unter ihrem zweitschlechtesten Bundestagswahlergebnis. Die AfD bleibt mit 24 Prozent stabil und liegt damit weiterhin dicht hinter der Union. Die SPD verharrt unterdessen bei 14 Prozent und bleibt damit deutlich unter ihrem ohnehin historisch schlechtesten Wahlergebnis. Die Grünen und die Linke bleiben jeweils bei elf Prozent. Das BSW sowie die FDP erreichen weiterhin jeweils drei Prozent. Sonstige Parteien kommen zusammen auf sechs Prozent.

Politische Kompetenz und wirtschaftliche Erwartungen

Bei der Frage nach der politischen Kompetenz liegt die Union mit 28 Prozent weiterhin deutlich vorn. Die AfD wird von elf Prozent als kompetent eingeschätzt, die SPD kommt auf sechs Prozent. Die Grünen verlieren einen Punkt und erreichen fünf Prozent, die Linke fällt ebenfalls auf vier Prozent. 44 Prozent der Bundesbürger trauen keiner Partei zu, die Probleme im Land zu lösen.

Die wirtschaftliche Stimmung trübt sich erneut ein: Nur noch 24 Prozent der Befragten erwarten eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage, während 50 Prozent mit einer Verschlechterung rechnen. 24 Prozent gehen von gleichbleibenden Verhältnissen aus. Der Erwartungsindex verschlechtert sich auf -26.

Zufriedenheit mit Regierungsparteien und Spitzenpolitikern

Die anhaltend schwachen Werte der beiden großen Parteien sind laut Forsa auch Ausdruck weitverbreiteter Unzufriedenheit mit ihrer Arbeit in der Bundesregierung. Mit der Arbeit der CDU/CSU in der Bundesregierung sind nur 38 Prozent der Bürger zufrieden, 57 Prozent hingegen unzufrieden. Noch schlechter wird die SPD beurteilt: Lediglich 30 Prozent zeigen sich mit ihrer Arbeit zufrieden, während 65 Prozent unzufrieden sind. Besonders in Ostdeutschland sind die Bewertungen beider Parteien äußerst kritisch.

Mit der Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sind derzeit 42 Prozent der Bundesbürger zufrieden, mehr als die Hälfte der Bevölkerung (51 Prozent) sind unzufrieden. Besonders hohe Zustimmung erfährt Merz bei Anhängern der CDU/CSU (84 Prozent) sowie der SPD (58 Prozent). Die Zustimmung bei Grünen-Wählern liegt bei 36 Prozent, bei der Linken bei 19 Prozent und bei der AfD bei lediglich neun Prozent.

Vizekanzler und Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) wird insgesamt noch kritischer bewertet: Nur 31 Prozent der Bürger sind mit seiner Arbeit zufrieden, 51 Prozent unzufrieden. 18 Prozent konnten oder wollten kein Urteil abgeben. Auch unter SPD-Anhängern fällt die Zustimmung mit 51 Prozent vergleichsweise moderat aus. CDU/CSU-Anhänger bewerten Klingbeils Arbeit zu 49 Prozent positiv.

Die Daten zu den Parteipräferenzen, zur politischen Kompetenz, zu den Wirtschaftserwartungen und zur Zufriedenheit mit Merz wurden laut Forsa vom 24. bis 30. Juni unter 2.501 Befragten erhoben. Zur Zufriedenheit mit Klingbeil sowie mit den Regierungsparteien wurden vom 27. bis 30. Juni 1.009 Personen befragt.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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