Die Union bringt in der Debatte um mehr Sicherheit in Zügen Zugangsbeschränkungen an Bahnhöfen ins Gespräch und verweist dabei auf Erfahrungen aus dem Ausland. Unionsfraktionsvize Stephan Stracke (CSU) regt an, den Zugang zu Gleisen zumindest an großen Bahnhöfen nur mit gültigem Ticket zu ermöglichen und begrüßt zugleich den Vorstoß, Deutschlandtickets mit Passfoto auszustatten. Ausweiskontrollen seien nach seinen Worten häufig ein Auslöser für Aggressionen gegenüber Bahnpersonal.
Union fordert Zugangsbeschränkungen zu Bahnsteigen
Unionsfraktionsvize Stephan Stracke (CSU) hat in der Diskussion über mehr Sicherheit in Zügen vorgeschlagen, den Zugang zu Bahngleisen stärker zu regulieren. „Andere Länder machen uns vor, dass der Zugang zum Gleis nur mit gültigem Ticket gut funktioniert und ein gewisses Maß an Kontrollen entbehrlich macht“, sagte Stracke der „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgabe). Zumindest an großen Bahnhöfen müsse man daher über entsprechende Beschränkungen zu Bahngleisen nachdenken.
Foto auf dem Deutschlandticket als Deeskalationsinstrument
Zugleich begrüßte Verkehrsexperte Stracke den Vorstoß von Alexander Schweitzer (SPD), Deutschlandtickets mit einem Passfoto zu versehen. „Ein Foto auf dem Deutschlandticket halte ich für einen guten Ansatz.“ Ausweiskontrollen, die beim Deutschlandticket meist nötig seien, „sind offenbar eine wesentliche Ursache für Aggressionen gegenüber dem Bahnpersonal“, so Stracke in der „Rheinischen Post“. „Das Deeskalationspotenzial, das sich durch ein Ticket mit direkter Identifikation ohne viel Aufwand ergäbe, sollte man daher nutzen.“
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