HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
2:0-Heimsieg gegen Viktoria Köln: VfL Osnabrück verteidigt Tabellenführung...
Zusammenstoß beim Abbiegen: Schwerer Motorradunfall in Bad Essen
Präsidentin der Uni Osnabrück auf Platz 3 bei...
Frisch saniert, aber ohne Dach: Busfahrgäste stehen an...
Frau in Osnabrück auf Fahrbahn gestoßen: Tatverdächtiger in...
Gute Nachricht des Tages: Universität Osnabrück unterstützt neu...
Verkehrskontrolle in Osnabrück bringt mutmaßlichen Drogenhandel ans Licht
Zwei Tote nach Schüssen in Bramsche sind Vater...
Robotik „made in Osnabrück“: Wieso Studierende den Verein...
Verwaltungsgericht weist Klage zum Radentscheid in Osnabrück ab
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Leitlinie
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltUnion fordert trotz Gerichtsbeschluss Ende des Afghanistan-Programms
Deutschland & die Welt

Union fordert trotz Gerichtsbeschluss Ende des Afghanistan-Programms

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 8. Juli 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 8. Juli 2025
Jürgen Hardt (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
8

Im Streit um das Bundesaufnahmeprogramm für Afghanistan hat das Berliner Verwaltungsgericht die Bundesregierung verpflichtet, einer afghanischen Wissenschaftlerin und ihren Angehörigen Visa zur Einreise nach Deutschland zu erteilen. Während der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jürgen Hardt (CDU), den Gerichtsbeschluss kritisiert und ein Ende des Programms fordert, plädiert die außenpolitische Sprecherin der Grünen, Deborah Düring, für eine schnelle Aufnahme der Betroffenen. Die Entscheidung wirft Fragen zur Transparenz und Rechtsgrundlage des Programms auf.

Gericht verpflichtet Bundesregierung zu Visumerteilung

Im Zusammenhang mit dem Bundesaufnahmeprogramm für Afghanistan hat das Berliner Verwaltungsgericht einer afghanischen Wissenschaftlerin Recht gegeben. Die Bundesregierung muss der Frau und ihren Angehörigen Visa zur Einreise nach Deutschland ausstellen. Bereits im Oktober 2023 hatten die Betroffenen eine Aufnahmezusage erhalten. Die Erteilung des Visums scheiterte jedoch immer wieder an Einwänden, sodass die Frau zuletzt befürchtete, aus Pakistan zurück nach Afghanistan abgeschoben zu werden. Die Richter stellten klar, dass sich die Bundesregierung durch die Aufnahmezusagen rechtlich gebunden habe.

Kritik und Forderungen von Politikern

Außenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion, Jürgen Hardt (CDU), kritisierte den Beschluss des Berliner Verwaltungsgerichts deutlich und forderte, das Bundesaufnahmeprogramm dennoch zu beenden. „Das Bundesaufnahmeprogramm war maximal intransparent und getrieben von Pro-Migration-NGOs“, sagte Hardt der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Mittwochsausgabe). „Wir stehen zu unserem Wahlversprechen, dieses Programm abzuwickeln.“

Hardt fügte an, die rechtliche Überprüfung der getätigten Zusagen durch die Bundesregierung sei noch nicht abgeschlossen. Das federführende Innenministerium habe sich zu dieser Frage noch gar nicht eingelassen. „Die Einzelfallentscheidung des Verwaltungsgerichts entspricht nicht dem Willen der Wähler und sollte auf Oberverwaltungsgerichtsebene im normalen Rechtsgang überprüft werden“, sagte Hardt der FAZ.

Zudem betonte Hardt die Notwendigkeit einer Klärung, wer solche Zusagen auf welcher rechtlichen Grundlage gegeben habe: „Wenn Deutschland tatsächlich rechtlich verpflichtet sein sollte, Personen aus dem früheren Programm aufzunehmen, möchte ich wissen, wer auf welcher Rechtsgrundlage damals Zusagen gegeben haben, die Deutschland heute binden.“

Forderungen nach schneller Umsetzung

Außenpolitische Sprecherin der Grünen, Deborah Düring, forderte, Afghanen mit Aufnahmezusage „unverzüglich“ nach Deutschland zu bringen. „Es ist ein Armutszeugnis, dass erst ein Gericht die Bundesregierung dazu zwingen muss, ihre eigenen Aufnahmezusagen einzuhalten“, sagte sie der FAZ. „Wer Schutz verspricht, darf Menschen nicht monatelang im Ungewissen lassen.“ Darüber hinaus verlangte Düring, dass die Bundesregierung „alle Visaverfahren zügig zum Abschluss bringen und das dafür zuständige Personal umgehend wieder nach Pakistan entsenden“ müsse, wie sie ebenfalls der FAZ mitteilte.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
Zwei Tote nach Gewaltverbrechen in Hamburger Wohnung entdeckt
nächster Artikel
US-Börsen schwächeln, Kupferpreis nach Zolldrohung rekordhoch

das könnte Sie auch interessieren

US-Börsen fallen wegen Nahost-Krise, Ölpreis steigt

3. März 2026

US-Fonds ziehen Kapital aus Europa und Schwellenländern ab

3. März 2026

Kartellamt rät Autofahrern: Spritpreise vor dem Tanken vergleichen

3. März 2026

SPD-Politiker kritisiert Außenminister Wadephul scharf für Krisenkommunikation

3. März 2026

Merz lobt US-Respekt, Trump sichert Truppen in Deutschland

3. März 2026

Fregattenprojekt F-126 wird immer teurer und chaotischer

3. März 2026

Merz erinnert Trump mit historischem Geschenk an Freihandel

3. März 2026

Neue Eurojackpot-Gewinnzahlen: Jackpot wächst weiter bis 120 Millionen

3. März 2026

Merz und Trump planen neue umfangreiche Handelsabkommen zwischen...

3. März 2026

Union und SPD planen schärfere Strafen bei Femiziden

3. März 2026


Aktuelle Artikel

  • US-Börsen fallen wegen Nahost-Krise, Ölpreis steigt

    3. März 2026
  • US-Fonds ziehen Kapital aus Europa und Schwellenländern ab

    3. März 2026
  • Kartellamt rät Autofahrern: Spritpreise vor dem Tanken vergleichen

    3. März 2026
  • SPD-Politiker kritisiert Außenminister Wadephul scharf für Krisenkommunikation

    3. März 2026
  • Merz lobt US-Respekt, Trump sichert Truppen in Deutschland

    3. März 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3