In der aktuellen Forsa-Umfrage für RTL und ntv liegt die Union unverändert bei 19 Prozent. Die AfD bleibt mit 26 Prozent stärkste Kraft. SPD, Grüne und Linke verzeichnen leichte Veränderungen.
Aktuelle Parteistärken und Nichtwähleranteil
Die Union bleibt in der dritten Woche in Folge unter der 20-Prozent-Marke und liegt sieben Prozentpunkte hinter der AfD, die mit 26 Prozent weiterhin stärkste Kraft ist. Die SPD hält ihre Gewinne nach der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern und bleibt bei 14 Prozent. Die Grünen liegen unverändert bei 17 Prozent.
Die Linke gewinnt einen Prozentpunkt auf zwölf Prozent und gleicht damit ihren Verlust aus der Vorwoche aus. Die FDP bleibt bei vier Prozent, während die sonstigen Parteien einschließlich des BSW zusammen auf acht Prozent kommen.
Wählerwanderung und Kompetenzzuschreibungen
Die Union verliert ihre früheren Wähler keineswegs überwiegend an die AfD. Von denjenigen, die bei der Bundestagswahl 2025 CDU oder CSU gewählt haben und inzwischen nicht mehr die Union wählen würden, wollen 37 Prozent derzeit gar nicht wählen. Jeweils 15 Prozent würden sich für SPD oder Grüne entscheiden, 18 Prozent für die AfD, zwei Prozent für die Linke und sechs Prozent für die FDP. Sieben Prozent würden sonstige Parteien wählen.
Der AfD trauen aktuell 14 Prozent der Befragten am ehesten zu, mit den Problemen im Land fertig zu werden – ein Prozentpunkt mehr als in der Vorwoche. Die Union kommt unverändert auf neun Prozent, SPD und Grüne auf jeweils sieben Prozent. Der Linkspartei sprechen sechs Prozent diese Kompetenz zu, ebenfalls ein Prozentpunkt mehr als zuvor. 55 Prozent trauen keiner Partei zu, die Probleme im Land zu lösen.
Nichtwähler und Unentschlossene
Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen unter allen Befragten steigt gegenüber der Vorwoche um einen Prozentpunkt auf 25 Prozent. Damit liegt er weiterhin über dem Anteil der Nichtwähler bei der Bundestagswahl 2025 von 17,9 Prozent.