Die Vereinten Nationen haben sich angesichts der eskalierenden Angriffe im Sudan „zutiefst alarmiert“ gezeigt. Nach Angaben der UN werden durch Luftangriffe Zivilisten in große Gefahr gebracht und die humanitäre sowie öffentliche Infrastruktur direkt getroffen. UN-Generalsekretär António Guterres lässt über seinen Sprecher Stephane Dujarric zum Schutz von Zivilisten und Hilfseinrichtungen aufrufen.
UN berichten von Angriffen auf Moschee und Schule
UN-Sprecher Stephane Dujarric teilte mit, am Mittwochmorgen habe ein Drohnenangriff eine Moschee in der Stadt Al-Rahad im Bundesstaat Nord-Kordofan getroffen. Dujarric berief sich dabei auf Informationen der Ärztevereinigung Sudan Doctors Network. Dabei sollen zwei Kinder getötet und 13 weitere verletzt worden sein.
In der Nacht zuvor habe zudem ein Drohnenangriff eine Grundschule in der Stadt Dilling im Bundesstaat Süd-Kordofan getroffen, erklärte Dujarric weiter unter Berufung auf das Sudan Doctors Network. Raketen hätten darüber hinaus ein Lagerhaus des Welternährungsprogramms in Kadugli, der Hauptstadt des Bundesstaates Süd-Kordofan, beschädigt.
UN mahnen Schutz von Zivilisten und Infrastruktur an
„Das gefährdet Zivilisten, darunter auch humanitäre Helfer“, kritisierte Dujarric laut Mitteilung der Vereinten Nationen. Zivilisten und zivile Infrastruktur, darunter „Schulen, Gotteshäuser und humanitäre Einrichtungen“ müssten im Einklang mit dem humanitären Völkerrecht geschützt werden, betonte er.
Weiter forderte Dujarric im Namen von UN-Generalsekretär António Guterres: „Alle Parteien müssen einen schnellen, sicheren, ungehinderten und dauerhaften Zugang für humanitäre Hilfe gewährleisten, damit lebensrettende Hilfe die Menschen in Not im gesamten Sudan erreichen kann.“
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