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Startseite Deutschland & die WeltUN-Experten: RSF verübt mutmaßlichen Völkermord in Darfur
Deutschland & die Welt

UN-Experten: RSF verübt mutmaßlichen Völkermord in Darfur

von Hasepost Redaktion 20. Februar 2026
von Hasepost Redaktion 20. Februar 2026
Fahne vor den Vereinten Nationen (UN) (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Eine UN-Untersuchungskommission wirft den Rapid Support Forces (RSF) im Sudan eine koordinierte Zerstörungskampagne gegen nicht-arabische Gemeinschaften in und um Al-Faschir vor. Der am Donnerstag veröffentlichte Bericht sieht Merkmale, die auf Völkermord hindeuten, und dokumentiert Kriegsverbrechen sowie Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

UN-Experten sehen „Kennzeichen eines Völkermords“

Die Untersuchungsmission der Vereinten Nationen kommt zu dem Schluss, dass die RSF mit systematischer Gewalt gegen die Gemeinschaften der Zaghawa und Fur in Al-Faschir vorgingen. „Die von uns gesammelten Beweise – darunter die anhaltende Belagerung, die Aushungerung und die Verweigerung humanitärer Hilfe, gefolgt von Massenmorden, Vergewaltigungen, Folter und Verschleppungen, systematischer Demütigung und den eigenen Aussagen der Täter – lassen nur eine einzige vernünftige Schlussfolgerung zu“, sagte Mona Rishmawi, Expertin der Untersuchungsmission, laut dem Bericht. „Die RSF handelte mit der Absicht, die Gemeinschaften der Zaghawa und Fur in Al-Faschir ganz oder teilweise zu vernichten. Dies sind die Kennzeichen eines Völkermords.“
Nach Angaben des Büros des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte wurde belegt, dass mindestens drei grundlegende Akte des Völkermords begangen wurden. Demnach seien Angehörige einer geschützten ethnischen Gruppe getötet worden, ihnen schwere körperliche und seelische Schäden zugefügt und vorsätzlich Lebensbedingungen geschaffen worden, die auf die vollständige oder teilweise physische Zerstörung der Gruppe abzielen. Diese Elemente werden im Bericht als Kernelemente des Völkermorddelikts nach internationalem Recht bezeichnet.

Geplante Operation nach 18-monatiger Belagerung

„Der Umfang, die Koordination und die öffentliche Unterstützung der Operation durch die Führungsspitze der RSF zeigen, dass die in und um Al-Faschir begangenen Verbrechen keine zufälligen Kriegsauswüchse waren“, sagte Mohamed Chande Othman, Vorsitzender der Untersuchungsmission zum Sudan. „Sie waren Teil einer geplanten und organisierten Operation, die die charakteristischen Merkmale eines Völkermords aufweist.“
Der Bericht beschreibt, dass der sorgfältig geplanten und durchgeführten Eroberung von Al-Faschir und der Umgebung eine 18-monatige Belagerung vorausgegangen sei. Diese habe die betroffene Bevölkerung durch Hunger, Entbehrungen, Traumata und Freiheitsberaubung systematisch geschwächt. Es seien Bedingungen geschaffen worden, die darauf abzielten, die Bevölkerung zu vernichten. Die Einwohner der Stadt seien körperlich erschöpft, unterernährt und teilweise fluchtunfähig gewesen, sodass sie der folgenden extremen Gewalt schutzlos ausgeliefert gewesen seien. Tausende Menschen, insbesondere Angehörige der Zaghawa, seien innerhalb von drei Tagen verschwunden, getötet oder vergewaltigt worden.

Warnung vor anhaltender Gefahr

„Da sich der Konflikt auf die Region Kordofan ausgeweitet hat, ist der Schutz der Zivilbevölkerung dringender denn je“, warnte Joy Ngozi Ezeilo, Expertin der Untersuchungsmission. Da es an wirksamen Präventionsmaßnahmen und Rechenschaftspflicht mangelt, gehe die Untersuchungsmission davon aus, dass die Gefahr weiterer Völkermordhandlungen weiterhin ernst und aktuell sei.
„Täter auf allen Ebenen der Macht müssen zur Rechenschaft gezogen werden“, sagte Othman laut Bericht weiter. „Wenn Beweise auf Völkermord hindeuten, hat die internationale Gemeinschaft eine erhöhte Verpflichtung, zu verhindern, zu schützen und für Gerechtigkeit zu sorgen.“

✨ mit KI bearbeitet

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Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

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