Eine knappe Mehrheit der Bundesbürger befürwortet eine Verschiebung der deutschen Klimaneutralität von 2045 auf 2050. Laut „Bild“ (Samstagausgabe) unterstützen 53 Prozent der Befragten in einer Umfrage des Instituts Insa die Anpassung an das Zieljahr der EU, während 32 Prozent am bisherigen Ziel festhalten wollen.
Mehrheit für Klimaneutralität im Jahr 2050
Wie „Bild“ (Samstagausgabe) unter Berufung auf eine Umfrage des Instituts Insa meldet, sprechen sich 53 Prozent der Befragten dafür aus, dass Deutschland erst 2050 klimaneutral werden soll. Das entspricht dem Jahr, für das auch die EU die Klimaneutralität vorsieht. Bislang will Deutschland dieses Ziel bereits 2045 erreichen. Wie „Bild“ weiter meldet, sagen 32 Prozent der Bundesbürger, die Bundesregierung soll am Klimaziel 2045 festhalten. 15 Prozent ist es egal oder wollten keine Antwort geben.
Unterschiedliche Haltungen bei den Wählergruppen
Besonders groß ist der Zuspruch zur Verschiebung bei Wählern der Union. Demnach sprechen sich 66 Prozent der CDU/CSU-Wähler dafür aus, erst 2050 die Klimaneutralität zu erreichen, dagegen sind 24 Prozent. Bei der AfD wollen 60 Prozent der Wähler eine Verschiebung, dagegen sind 26 Prozent. Bei der SPD sind 54 Prozent der Wähler für die Verschiebung, 30 Prozent dagegen.
Anders ist es bei Grünen-Wählern, die nur zu 35 Prozent für eine Verschiebung auf 2050 sind. 65 Prozent lehnen das ab und wollen am Klimaziel 2045 festhalten. Von den Linke-Wählern sind 38 Prozent für eine Verschiebung und 51 Prozent dagegen.
Details zur Umfrage
Für „Bild“ befragte Insa vom 27. Februar bis 2. März 2026 insgesamt 1.001 Wahlberechtigte. Die Frage lautete: „Deutschland will 2045 klimaneutral sein, das EU-Ziel sieht erst 2050 vor. Sollte Deutschland statt 2045 ebenfalls erst 2050 klimaneutral sein?“
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