Mehr als die Hälfte der Deutschen nimmt Anteil am Schicksal des an der Ostseeküste gestrandeten Buckelwals. In einer Insa-Umfrage für „Bild am Sonntag“ gaben 53 Prozent der Befragten an, sie sorgten sich um das Tier, während 36 Prozent dies verneinten. Beim Umgang mit dem Wal zeigt sich jedoch ein deutlich gespaltenes Meinungsbild. Auch der Vorschlag eines Denkmals für den Wal stößt mehrheitlich auf Ablehnung.
Mehrheit sorgt sich um den gestrandeten Wal
Mehr als die Hälfte der Deutschen nimmt Anteil am Schicksal des Buckelwals, der an der Ostseeküste gestrandet ist. In einer Insa-Umfrage für „Bild am Sonntag“ gaben 53 Prozent der Befragten an, sie sorgten sich um das Tier. 36 Prozent sagten, das sei nicht der Fall. Elf Prozent machten keine Angabe.
Geteilte Meinung zu weiteren Rettungsversuchen
Bei der Frage nach dem Umgang mit dem Wal spricht sich nur eine relative Mehrheit für weitere Rettungsversuche aus. 45 Prozent der Befragten befürworten zusätzliche Maßnahmen, um das Tier zu retten. 37 Prozent sind dagegen und meinen, man solle nicht eingreifen und den Wal natürlich sterben lassen. Fünf Prozent plädieren dafür, das Tier zu töten, etwa durch eine Sprengung. 13 Prozent äußerten sich nicht.
Vorschlag für Wal-Denkmal und Bewertung von Backhaus
Ein Denkmal für den Wal stößt in der Bevölkerung mehrheitlich auf Ablehnung. 45 Prozent fänden ein solches Monument schlecht, 28 Prozent gut, 27 Prozent machten keine Angabe. Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) hatte ein Mahnmal für Timmy ins Spiel gebracht.
Umstritten ist der Umfrage zufolge das Auftreten von Umweltminister Backhaus in der Wal-Krise. 24 Prozent bewerten sein Vorgehen als gut, 34 Prozent als schlecht. 42 Prozent äußerten sich dazu nicht.
Für die Befragung für „Bild am Sonntag“ hatte das Meinungsforschungsinstitut Insa 1.005 Personen im Zeitraum vom 23. April bis zum 24. April 2026 befragt.