Die Bundesanwaltschaft hat Haftbefehl gegen einen ukrainischen Staatsangehörigen wegen des Verdachts der Spionage für Russland erwirkt. Der Mann soll seit November 2025 Informationen über einen in Deutschland lebenden Ukrainer gesammelt haben, der an Kampfhandlungen für die ukrainischen Streitkräfte beteiligt gewesen sein soll. Die mutmaßliche Ausspähaktion diente laut Generalbundesanwalt vermutlich der Vorbereitung weiterer geheimdienstlicher Operationen gegen die Zielperson in Deutschland.
Vorläufige Festnahme in Hagen
Der Beschuldigte wurde bereits am Freitag in Hagen vorläufig festgenommen und dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt. Dieser erließ den Haftbefehl und ordnete Untersuchungshaft an, wie der Generalbundesanwalt (GBA) am Montag mitteilte.
Verdacht der Tätigkeit für russischen Geheimdienst
Der Ukrainer stehe im Verdacht, für einen russischen Geheimdienst tätig gewesen zu sein. Er soll seit November 2025 Informationen über einen in Deutschland lebenden Mann gesammelt haben, der sich nach Beginn des russischen Angriffskrieges für die ukrainischen Streitkräfte an Kampfhandlungen beteiligt hatte.
Mutmaßliche Vorbereitung weiterer Operationen
Die Ausspähaktion diente laut GBA vermutlich der Vorbereitung weiterer geheimdienstlicher Operationen gegen die Zielperson in Deutschland. Mit den Ermittlungen ist das Polizeipräsidium Hagen beauftragt.
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