US-Präsident verschiebt Frist zur Öffnung der Straße von Hormus.
US-Präsident Donald Trump hat das Ultimatum zur Öffnung der Straße von Hormus durch den Iran erneut verlängert. Die neue Frist endet am 6. April um 20 Uhr US-Ostküstenzeit, wie Trump auf seiner Plattform Truth Social bekannt gab. Dies geschehe auf Bitten der iranischen Regierung und aufgrund der Fortschritte in den Verhandlungen, die ’sehr gut‘ vorankämen, so Trump. Ursprünglich hatte er dem Iran ein Ultimatum von 48 Stunden gesetzt, das bereits in der Nacht zum Dienstag deutscher Zeit abgelaufen wäre. Die Straße von Hormus ist eine der wichtigsten Handelsrouten für Öl und Gas weltweit.
Iran droht mit Sperrung der Ölroute Hormus
Rund ein Fünftel des weltweiten Ölbedarfs wird durch diese Meerenge transportiert, die an der schmalsten Stelle nur etwa 50 Kilometer breit ist. Die iranische Führung hatte zuvor erklärt, sich keinem Ultimatum beugen zu wollen. Medienberichten zufolge erwägt die US-Regierung die Entsendung von bis zu 10.000 zusätzlichen Soldaten in die Konfliktregion, wie die Welt berichtet. Trump hatte zuvor gedroht, iranische Kraftwerke zu zerstören, falls die Straße von Hormus nicht freigegeben werde. Die iranische Regierung hatte für den Fall von Angriffen auf ihre Energieanlagen mit Vergeltung gedroht und angekündigt, US-Anlagen zur Energieversorgung sowie Informationstechnologie in der Region ins Visier zu nehmen.
Iran kassiert Maut für Durchfahrt durch Hormus
Zudem drohte der Iran mit der vollständigen Schließung der Straße von Hormus. Derzeit lässt das Regime in Teheran nur ’nicht-feindliche‘ Schiffe unter Abstimmung mit den Behörden passieren. Experten zufolge hat der Iran ein ‚Mautsystem‘ eingerichtet, bei dem Gebühren für die Durchfahrt von Schiffen verlangt werden. Die Golfstaaten kritisieren das Verhalten des Irans scharf und bezeichnen es als destabilisierend. Die USA bestehen darauf, dass sie mit dem Iran verhandeln, während Teheran dies dementiert.
Israelischer Soldat im Libanon getötet
Die israelische Armee hat unterdessen den Tod eines Soldaten im Südlibanon gemeldet. Der 21-Jährige aus Jerusalem sei dort ‚im Kampfeinsatz gefallen‘, erklärten die Streitkräfte. Die israelische Armee ist derzeit ‚an mehreren Fronten‘ eingesetzt, darunter neben dem Libanon auch das Westjordanland, der Gazastreifen und Syrien. Die Bundesregierung diskutiert unterdessen über eine mögliche Beteiligung der Bundeswehr an einer internationalen Mission zur Absicherung der Straße von Hormus im Fall eines Waffenstillstands. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) sagte, man werde jeden Einsatz für eine Absicherung des Friedens diskutieren, insbesondere um den freien Seeverkehr in der Straße von Hormus abzusichern.
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