US-Präsident Donald Trump hat sein Ultimatum zur Öffnung der Straße von Hormus gegenüber dem Iran offenbar um einen Tag verlängert. In einem Beitrag auf seinem Onlinedienst Truth Social nannte Trump eine neue Frist, ohne diese näher zu erläutern. Zuvor hatte er mit massiven Angriffen auf zivile Infrastruktur im Iran gedroht, falls die strategisch wichtige Meerenge nicht geöffnet werde.
Neue Fristangabe auf Truth Social
US-Präsident Donald Trump veröffentlichte am Sonntag auf seinem Onlinedienst Truth Social einen kurzen Beitrag mit der Zeitangabe „Dienstag, 20 Uhr Eastern Time“ ohne weiteren Kommentar. Gegenüber US-Medien bestätigte er, dass er sich mit dieser Angabe auf das von ihm gesetzte Ultimatum zur Öffnung der Straße von Hormus beziehe.
Zuvor hatte Trump Teheran mit massiven Angriffen auf zivile Infrastruktur wie Kraftwerke und Brücken gedroht, sollte die Meerenge nicht geöffnet werden. Konkretere Details zu möglichen militärischen Schritten nannte er in dem Beitrag nicht.
Drohungen und Verhandlungsbereitschaft
Dem Fernsehsender Fox News sagte Trump, dass er „alles in die Luft jagen und das Öl übernehmen“ werde, wenn keine Einigung erzielt werde. Zugleich zeigte er sich zuversichtlich, dass noch vor Ablauf des Ultimatums eine Einigung erreicht werden könnte, da nach seinen Angaben derzeit Verhandlungen liefen.
Warnung aus Teheran
Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf warnte im Zusammenhang mit den Drohungen des US-Präsidenten, dass Trumps Schritte die USA „in eine Hölle“ stürzen und die gesamte Region in Brand setzen könnten. Angaben zu möglichen Reaktionen des Iran jenseits dieser Warnung wurden zunächst nicht bekannt.
✨ mit KI bearbeitet