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Startseite Deutschland & die WeltTrump-Strategin warnt Europäer vor E-Autos aus China
Deutschland & die Welt

Trump-Strategin warnt Europäer vor E-Autos aus China

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 17. November 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 17. November 2025
Ladestation / dts
23

Die Vordenkerin von Donald Trumps Energie- und Klimapolitik warnt Europäer davor, E-Autos und Technologie für erneuerbare Energien aus China zu importieren. In einem Gespräch mit dem „Spiegel“ begründet sie dies mit Abhängigkeiten von chinesischen Lieferketten und möglichen Risiken für die Volkswirtschaften.

Warnung vor China-Importen

Direktorin des Zentrums für Energie, Klima und Umwelt der Heritage Foundation Diana Furchtgott-Roth sagte dem „Spiegel“: „Wenn europäische Unternehmen oder Verbraucher Elektrofahrzeuge haben wollen, sollten sie sich davor hüten, diese aus China zu kaufen“. Sie fügte dem „Spiegel“ hinzu: „Wir erleben doch gerade, wie China bei den seltenen Erden und kritischen Mineralien Lieferungen in die USA oder Europa blockiert. Eine solche Abhängigkeit kann die Volkswirtschaften in eine sehr prekäre Lage bringen.“

„Ein großer Teil der weltweit angebotenen Windturbinen und Solarmodule wird in China produziert“, begründete Furchtgott-Roth den radikalen Schwenk dem „Spiegel“. Sie sagte dem „Spiegel“: „Wir wollen uns nicht von chinesischer Technologie abhängig machen. Nicht dass es uns so ergeht wie Ihnen in Europa vor drei Jahren, als Russland im Ukrainekrieg plötzlich die Gasversorgung gekürzt hat. Auch China könnte in einem Konflikt seine Lieferungen einstellen.“

Project 2025 und US-Energiepolitik

Die Strategin Furchtgott-Roth ist bei der Heritage Foundation, dem derzeit einflussreichsten Thinktank der USA, eine leitende Autorin von Project 2025. Dieses Manifest gilt als Blaupause für Trumps Politik. Die neue Regierung hat schon fast die Hälfte der Project-2025-Inhalte in Dekrete und Gesetze überführt, wie eine Analyse der Initiative „Project 2025 Tracker“ ergab.

Unter anderem hat Donald Trump eine weltweite „Energiedominanz“ der USA auf Basis von Erdöl und Erdgas ausgerufen, wie es die Heritage Foundation bereits in Project 2025 forderte. E-Autos und Erneuerbare-Energien-Projekte hingegen werden nicht mehr gefördert; teils sogar blockiert.

Fossile Energien und Klimawandel

Zudem sei die Energieproduktion durch fossile Rohstoffe kostengünstiger und zuverlässiger, behauptete Furchtgott-Roth, die für die republikanischen Präsidenten Ronald Reagan, George H.W. Bush und George W. Bush sowie in dessen erster Amtszeit auch für Trump arbeitete. Sie sagte dem „Spiegel“: „Wir hier in den Vereinigten Staaten haben große Mengen Erdöl, Erdgas und Kohle direkt unter unseren Füßen. Sie sind preisgünstig und sichern uns eine erschwingliche und bedarfsgerechte Versorgung.“

Der Klimawandel sei „nicht unser drängendstes Problem“, sagte Furchtgott-Roth dem „Spiegel“. Zudem würden auch andere Staaten wie China oder Indien ihre Emissionen steigern. Sie sagte dem „Spiegel“: „Die USA haben Erdöl und Erdgas. Wir lassen uns von niemandem daran hindern, unser Öl und Gas zu nutzen.“

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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