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Startseite Deutschland & die WeltTrump fordert erneut Verhandlungen über US-Kauf von Grönland
Deutschland & die Welt

Trump fordert erneut Verhandlungen über US-Kauf von Grönland

von Hasepost Redaktion 21. Januar 2026
von Hasepost Redaktion 21. Januar 2026
Nuuk auf Grönland am 20.01.2026 / via dts Nachrichtenagentur
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US-Präsident Donald Trump hat beim Weltwirtschaftsforum in Davos seinen Anspruch auf den Besitz Grönlands erneuert und dies mit Sicherheitsinteressen der USA begründet. Er stellte Dänemark vor die Wahl, Verhandlungen über eine Übernahme zu akzeptieren oder eine Absage hinzunehmen, die sich die USA „merken“ würden. Trump verwies dabei auf historische Beispiele, aktuelle Bedrohungsszenarien und wies wirtschaftliche Motive zurück.

Trump fordert Verhandlungen über Grönland

Donald Trump erneuerte in Davos seinen Anspruch auf Grönland und verlangte eine Eigentumsübertragung an die USA. „Man braucht es als Eigentum, um es zu verteidigen – man kann es nicht in einem Leasing verteidigen“, sagte er am Mittwoch beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Er betonte, er habe zwar großen Respekt vor den Menschen in Grönland und in Dänemark, aber die Wahrheit sei, „dass niemand Grönland beschützen könne außer den Vereinigten Staaten“, so Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos.

Zur Begründung verwies Trump auf den Zweiten Weltkrieg. Man habe damals gesehen, dass Dänemark nach sechs Stunden Kampf gegen Deutschland unterlegen gewesen sei. Mittlerweile gebe es ganz neue Waffensysteme, die Russland und China entwickelten. Daher brauche man das Land für die „strategische nationale Sicherheit und internationale Sicherheit“, erklärte der US-Präsident in Davos.

„Großer Block Eis“ und Kritik an Dänemark

Die auf Grönland vorhandenen Rohstoffe seien laut Trump nicht der Grund für das Interesse an dem Gebiet, im Grunde handele es sich nur „um einen großen Block Eis“. Dänemark habe 2019 versprochen, über 200 Milliarden Dollar in die Sicherheit Grönlands zu investieren, aber es seien dann weniger als ein Prozent davon gewesen, sagte Trump beim Weltwirtschaftsforum.

Er forderte deswegen „sofortige Verhandlungen“ über die „Akquirierung“ von Grönland. „Genauso wie wir im Laufe unserer Geschichte viele Gebiete erworben haben, wie es auch viele europäische Nationen getan haben, es ist daran nichts auszusetzen“, so der US-Präsident in Davos. Dänemark stellte er vor die Wahl: „Sie können Ja sagen und das würden wir hoch zu schätzen wissen. Oder Sie können Nein sagen und das werden wir uns merken.“ Das sei auch keine Drohung an die Nato, sondern würde die Sicherheit der Nato-Länder erhöhen, sagte Trump laut seiner Rede beim Weltwirtschaftsforum.

Nach dem zweiten Weltkrieg hätten die USA Grönland wieder an Dänemark zurückgegeben. Das sei „dumm“ gewesen, aber man habe es getan. „Wir haben das zurückgegeben, aber wie undankbar sind Sie jetzt?“, sagte er in Davos. Zugleich versprach der US-Präsident, Grönland „ohne Gewalt“ zu übernehmen.

Lob auf eigene Wirtschaftspolitik und Kritik an erneuerbaren Energien

Zuvor hatte der US-Präsident in seiner Rede in Davos mit Selbstlob nicht gespart. Er sei nun seit einem Jahr wieder als Präsident im Amt und die US-Wirtschaft boome wieder, erklärte Trump beim Weltwirtschaftsforum.

In Bezug auf Venezuela sagte Trump: „Sie hatten ein paar Probleme, aber jetzt helfen wir ihnen“. Die Einnahmen aus dem Öl würden geteilt und Venezuela würde „in den nächsten sechs Monaten mehr Geld verdienen als in den letzten 20 Jahren“, so Trump in seiner Davos-Rede.

Wiederholt wandte sich der US-Präsident in Davos auch gegen erneuerbare Energien. China produziere alle Windräder, aber er habe in China noch nie ein Windrad gesehen. Die Chinesen seien schlaue Leute, verkauften die Windräder an dumme Leute, setzten aber selbst auf Kohle, Gas, „und ein bisschen Atomenergie“. Die Länder, die die meisten Windräder hätten, würden das meiste Geld verlieren, so Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos.

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Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

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