Die USA wollen einem russischen Öltanker offenbar die Einfahrt nach Kuba erlauben, um die Energiekrise auf der Insel zu mildern. US-Präsident Donald Trump stellte am Sonntag in Aussicht, dass der Tanker „Anatoly Kolodkin“ in den kubanischen Hafen von Matanzas einlaufen darf. Hintergrund sind massive Versorgungsengpässe infolge einer verschärften US-Politik gegen die kommunistisch regierte Insel.
Russischer Tanker vor Kuba gesichtet
Der russische Öltanker „Anatoly Kolodkin“ wurde nach Angaben aus dem Umfeld der US-Regierung vor der Küste Kubas gesichtet und könnte in den kommenden Tagen im Hafen von Matanzas anlegen. Die mögliche Lieferung fällt in eine Phase, in der Washington den Druck auf Kuba erhöht hat, indem es die Ölversorgung durch Venezuela kappte und andere Lieferanten mit zusätzlichen Zöllen bedrohte.
Die effektive Ölblockade führte zu Stromausfällen und Müllansammlungen in der Hauptstadt, während Krankenhäuser Schwierigkeiten hatten, Patienten zu versorgen und Operationssäle offen zu halten. Die kommunistisch regierte Insel ist damit in eine akute Energiekrise geraten.
Trump signalisiert Bereitschaft zur Ölzufuhr
US-Präsident Donald Trump erklärte an Bord der Air Force One vor Journalisten, dass er kein Problem damit habe, wenn ein Land Öl nach Kuba schicken wolle, da die Menschen dort überleben müssten. Wörtlich sagte er laut den anwesenden Reportern, „dass er kein Problem damit habe, wenn ein Land Öl nach Kuba schicken wolle, da die Menschen dort überleben müssten“. Er fügte hinzu, dass es ihm egal sei, ob das Öl aus Russland oder einem anderen Land komme.
Kuba hatte nach der Festnahme von Präsident Nicolás Maduro durch die USA im Januar keine Öllieferungen mehr aus Venezuela erhalten. Auch Lieferungen aus anderen Ländern wie Mexiko wurden eingestellt, nachdem die Trump-Regierung mit zusätzlichen Zöllen gedroht hatte.
Folgen der US-Politik für Kuba
Die von Washington verfolgte Strategie einer effektiven Ölblockade hat unmittelbare Auswirkungen auf den Alltag in Kuba. In der Hauptstadt kam es zu wiederholten Stromausfällen, wodurch grundlegende Dienste beeinträchtigt wurden. Müll blieb liegen, und Krankenhäuser meldeten erhebliche Probleme, Patienten zu versorgen und Operationssäle offen zu halten.
Vor diesem Hintergrund könnte die Einfahrt des russischen Tankers „Anatoly Kolodkin“ nach Matanzas kurzfristig Entlastung bringen. Ob weitere Lieferungen folgen und wie sich die Haltung der US-Regierung zu künftigen Öleinfuhren nach Kuba entwickelt, blieb zunächst offen.
✨ mit KI bearbeitet