HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
.
Gewaltprävention und Demokratie: Neues Projekt des Zonta-Clubs Westfälischer...
Drei Osnabrücker Schulen gehen neue Wege bei der...
Mösers Meinung: Über den Niedergang der Osnabrücker Innenstadt
Ausrufezeichen im Aufstiegskampf: VfL Osnabrück schlägt RW Essen...
Klara Harhues präsentiert ihre Kunstwerke in Wallenhorst
Wie man sich in Osnabrück ab sofort über...
Wege in Ausbildung, Studium und Beruf: 4. beruf...
Der TV Bissendorf-Holte reist zum ASV Hamm-Westfalen
Unfall beim Ausweichen für Rettungswagen am Johannistorwall in...
Osnabrücker Studenten überzeugen in der Leichtathletik: Vier Starts...
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • ✨ KI-Selbstverpflichtung
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Osnabrück
  • Region Osnabrück
  • Deutschland & die Welt
  • Kultur
  • Sport
  • Meinung & Kolumne

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH
Impressum & Datenschutzerklärung.

Startseite Deutschland & die WeltTrotz EU-Sanktionen: Milliardenhandel deutscher Firmen mit Russland
Deutschland & die Welt

Trotz EU-Sanktionen: Milliardenhandel deutscher Firmen mit Russland

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 14. Oktober 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 14. Oktober 2025
Foto: dts
22

Deutsche Unternehmen handeln trotz EU-Sanktionen weiter in großem Umfang mit Russland. Importe aus Russland beliefen sich in den ersten acht Monaten des Jahres auf 847 Millionen Euro, Exporte nach Russland auf 4,9 Milliarden Euro – vor allem humanitäre Güter. Das Bundeswirtschaftsministerium verweist darauf, dass die Sanktionen kein vollständiges Handelsembargo sind, während Polen seine Rolle als wichtigster deutscher Handelspartner in Osteuropa ausbaut und der Handel mit Mittel- und Osteuropa sowie Zentralasien insgesamt wächst.

Handel mit Russland trotz Sanktionen

Eine Auswertung des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, über die das Nachrichtenmagazin Politico berichtet, zeigt, dass deutsche Unternehmen trotz der EU-Sanktionen weiterhin Waren in Milliardenhöhe mit Russland handeln. Importe deutscher Unternehmen aus Russland beliefen sich in den ersten acht Monaten des Jahres auf 847 Millionen Euro. Die größten Posten sind Metalle, Dünger und Nahrungsmittel.

Das Bundeswirtschaftsministerium wies auf Anfrage von Politico darauf hin, dass die aktuellen Sanktionen kein vollständiges Handelsembargo bedeuten. Bei manchen Maßnahmen handele es sich lediglich um Zölle und Quoten, unter anderem bei bestimmten Metallen. „Die Bundesregierung spricht sich dafür aus, diese bis 2028 laufenden Quotenregelungen zu streichen oder zumindest deutlich zu reduzieren“, teilte das Wirtschaftsministerium mit. „Das Importverbot für Stahlprodukte aus Russland enthält quotierte und zeitlich begrenzte Ausnahmen für bestimmte Stahlwaren“, führte ein Sprecher des Ministeriums als Beispiel an.

Exporte: Humanitäre Güter dominieren

Zwischen Januar und August dieses Jahres exportierten deutsche Firmen Waren im Wert von 4,9 Milliarden Euro nach Russland. Dabei handelte es sich vor allem um Medikamente, Medizintechnik und andere humanitäre Güter, die von den Sanktionen ausgeschlossen sind. Insgesamt sind die Ausfuhren nach Russland seit Moskaus Überfall auf die Ukraine stark gesunken.

Osteuropa-Geschäft: Polen vorn

Polen bleibt wichtigster Handelspartner Deutschlands in Osteuropa. Die Exporte ins Nachbarland stiegen bis Ende August um 5,2 Prozent auf insgesamt 65,4 Milliarden Euro. Im vergangenen Jahr hat Polen China von Platz 4 der wichtigsten deutschen Exportmärkte verdrängt. Diesen Vorsprung hat das Land auf einen Abstand von fast elf Milliarden Euro ausgebaut. Insgesamt hat der deutsche Außenhandel mit Mittel- und Osteuropa sowie Zentralasien um 2,5 Prozent auf knapp 364 Milliarden Euro zugelegt. Die Ausfuhren sind um zwei Prozent gewachsen. Auch der Import stieg an, Polen und Tschechien liegen vorne. „Insbesondere die mittel- und südosteuropäischen EU-Mitglieder sind wichtige Stützen der deutschen Exportwirtschaft“, sagte Michael Harms, Geschäftsführer des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, zu Politico.

0 Kommentare 0 FacebookTwitterPinterestEmail
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

vorheriger Artikel
Umfrage: Mehrheit für Bürgergeld-Sanktionen und gegen Verbrennerverbot
nächster Artikel
Bundeskartellamt genehmigt Biontechs Curevac-Übernahme

das könnte Sie auch interessieren

Klingbeil blockt Eurobonds ab und warnt vor Unicredit-Deal

22. Februar 2026

Deutschland jubelt: Gold und Silber im Viererbob-Finale

22. Februar 2026

Grüne kritisieren Dobrindts Sofort-in-Arbeit-Plan als Täuschung

22. Februar 2026

Schweitzer: Ampel fortsetzen – Ministerpräsident nur als Spitzenamt

22. Februar 2026

Nasa verschiebt Artemis-2-Mondmission erneut wegen Technikproblemen

22. Februar 2026

Klingbeil plant Reformpaket mit schärferer Erbschaftsteuer gegen Haushaltsloch

22. Februar 2026

Verdi-Chef warnt vor Wahl neoliberaler Parteien bei Landtagswahlen

22. Februar 2026

CDU und CSU demonstrieren neue Geschlossenheit nach Parteitag

22. Februar 2026

SPD begrüßt schnellere Arbeitsmöglichkeiten für Asylbewerber in Deutschland

22. Februar 2026

Schalke ballert Magdeburg weg und stürmt zurück an...

22. Februar 2026


Aktuelle Artikel

  • Klingbeil blockt Eurobonds ab und warnt vor Unicredit-Deal

    22. Februar 2026
  • Deutschland jubelt: Gold und Silber im Viererbob-Finale

    22. Februar 2026
  • Grüne kritisieren Dobrindts Sofort-in-Arbeit-Plan als Täuschung

    22. Februar 2026
  • Schweitzer: Ampel fortsetzen – Ministerpräsident nur als Spitzenamt

    22. Februar 2026
  • Nasa verschiebt Artemis-2-Mondmission erneut wegen Technikproblemen

    22. Februar 2026


Impressum

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram

© (1996) 2014 – 2026 osna.com GmbH   ·   Impressum & Datenschutzerklärung   ·   Made with ♡ in Osnabrück.   ·  Unsere Partnerportale:
OSNA.dating Partnersuche   ·   Hilfethemen für die US Einreise mit dem ESTA.  ·   www.kfz-versicherung-trotz-schufa.com  


zurück nach oben
HASEPOST ¦ Zeitung und aktuelle Nachrichten für Osnabrück
  • Home3 demos
  • Politics
  • Economy
  • Sport
  • Culture
  • Technology
  • Region Osnabrück+ Kreis ST
  • Seite 3