Was geht ab in Osnabrück?
Wenn man als Auswärtiger nach Osnabrück hineinfährt, hat man den Eindruck: nicht viel! An den großen Osnabrücker Ausfallstraßen herrscht gähnende Langeweile in Sachen gastronomische Vielfalt. Natürlich sind Mc Donald´s & Co. vertreten, natürlich gibt es die obligatorischen Döner- und Frittenbuden, natürlich gibt es auch hier und da ein tolles Restaurant. Aber wo sind all die Kneipen hin, in denen man sich früher nach getaner Arbeit getroffen hat, wo die allgemeine Weltlage erörtert wurde und wo etwas Abwechslung und Zerstreuung vom grauen Alltag geboten wurde? An der Iburger Straße hält die Gaststätte Damora die gute alte Kneipentradition tapfer aufrecht, aber ansonsten… Hannoversche Straße – weit und breit keine einzige Kneipe. Wersener und Pagenstecher Straße – dito. Bremer Straße – keine Kneipe in Sicht. Egal, aus welcher Himmelsrichtung man kommt, man findet zwar immer ganz schnell einen Big Mäc, aber nirgendwo mehr ein frischgezapftes Bier. Gerade an den großen Ausfallstraßen hat das Kneipensterben schon lange eingesetzt. An dieser Stelle wollen wir deshalb mal an alle Osnabrücker Gastronomen und solche, die es noch werden wollen, appellieren: Ihr beklagt Euch immer, daß es kaum noch gute Lagen zu erschwinglichen Preisen für eure Geschäftsideen gibt. Dabei liegt doch von Norden, Osten, Süden und Westen her in allen Hauptverkehrsstraßen noch jede Menge Potential brach. Ihr müßt es nur nutzen. Und viel Konkurrenz habt Ihr im Moment auch nicht zu befürchten!
Wo gibt es noch echte unverfälschte Kneipentradition in Osnabrück?