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Startseite Deutschland & die WeltTeuteberg: AfD-Verbot politisch unklug und riskant
Deutschland & die Welt

Teuteberg: AfD-Verbot politisch unklug und riskant

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 28. Januar 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 28. Januar 2025
Linda Teuteberg (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Die Debatte um ein mögliches Verbot der AfD hat im Bundestag für kontroverse Reaktionen gesorgt. FDP-Innenpolitikerin Linda Teuteberg äußert sich kritisch zu den aktuellen Vorstößen für ein Parteiverbotsverfahren und warnt vor den politischen und juristischen Risiken. Gleichzeitig plant eine überparteiliche Gruppe von Abgeordneten, einen Antrag zur Einleitung eines Verbotsverfahrens gegen die AfD im Bundestag zu diskutieren.

Kritik am Vorstoß für Parteiverbotsverfahren

Linda Teuteberg, FDP-Innenpolitikerin, sieht die Debatte über ein mögliches Verbot der AfD im Bundestag kritisch. „Ich halte den aktuellen Vorstoß für ein Parteiverbotsverfahren für politisch unklug und juristisch riskant“, sagte sie der „Rheinischen Post“ (Dienstagausgabe). Sie betonte, dass die Demokratie sich nicht selbst schwächen dürfe, indem sie, angesichts ihrer Gegner, zum schärfsten Mittel greife. Ein Parteiverbot solle nur als absolute Ultima Ratio gelten und sei nichts für einen schnellen Vorstoß vor einer Bundestagswahl.

Forderung nach politischer Auseinandersetzung

Teuteberg mahnte an, dass die AfD politisch gestellt werden müsse, um ihr keine weitere Opfererzählung für den Bundestagswahlkampf zu liefern. „Die AfD gibt oft einfache, aber falsche Antworten und das sollten wir ihr mit einer Verbotsdebatte nicht gleichtun.“ Zudem kritisierte die Innenpolitikerin, dass einige im Bundestag nicht differenziert genug seien, um zu erkennen, dass man gegen ein Parteiverbotsverfahren sein kann, während man dennoch die Gefährlichkeit der AfD sieht.

Pläne für einen Antrag im Bundestag

Unterdessen plant eine fraktionsübergreifende Gruppe von mehr als hundert Abgeordneten, darunter der CDU-Politiker Marco Wanderwitz, einen Antrag im Bundestagsplenum beraten zu lassen. Dieser Antrag fordert, ein Parteiverbotsverfahren gegen die AfD vor dem Bundesverfassungsgericht einzuleiten. Die Debatte darüber verspricht, weitere Kontroversen im politischen Berlin auszulösen.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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