In Berlin haben am Sonntag rund 2.500 Menschen am Brandenburger Tor gegen sexualisierte digitale Gewalt demonstriert. Unter dem Motto „Gegen sexualisierte digitale Gewalt – Solidarität mit allen Opfern“ machten sie auf strukturelle Missstände und Gesetzeslücken aufmerksam.
Deutlich mehr Teilnehmende als erwartet
Tausende Personen beteiligten sich in Berlin an der Demonstration, bei der zahlreiche Schilder mit Slogans wie „Mein Körper gehört mir – auch digital“, „nur Ja heißt Ja“ oder „AI won`t make our bodies yours“ zu sehen waren. Die Kundgebung war von dem neu gegründeten Bündnis mit dem Namen „Feminist Fight Club“ angemeldet worden. Ziel sei es, „auf strukturelle Missstände und Gesetzeslücken im Kontext von digitaler und analoger sexualisierter Gewalt in Deutschland aufmerksam zu machen“, so das Bündnis. Im Vorfeld hatten die Veranstalter mit etwa 500 Teilnehmenden gerechnet, am Ende waren es mit rund 2.500 aber deutlich mehr.
Unterstützung durch Moderatorin Collien Fernandes
Auch Moderatorin Collien Fernandes, deren eigener privater Fall die Aufmerksamkeit für das Thema zuletzt massiv verstärkt hatte, hatte für die Demonstration geworben, auch wenn sie selbst offenbar nicht persönlich teilnahm. „Sexuelle Gewalt, physische und psychische Gewalt sind weiter verbreitet, als man ahnen mag“, schrieb sie bei Instagram. „Sie finden statt, in der Mitte unserer Gesellschaft.“ Die meisten Täter kämen dabei davon, „gut versteckt hinter der oft zitierten Mauer des Schweigens“, so Fernandes. „Lasst uns daher auf die Straßen gehen und lautstark diese Mauern einreißen“, fügte sie hinzu.
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