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Startseite Deutschland & die WeltTaiwan warnt Trump: USA dürfen Taiwan nicht opfern
Deutschland & die Welt

Taiwan warnt Trump: USA dürfen Taiwan nicht opfern

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 7. Oktober 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 7. Oktober 2025
Flagge von Taiwan / Foto: dts
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Taiwans Vizeaußenminister warnt den US-Präsidenten davor, Taiwan im geopolitischen Wettbewerb im Stich zu lassen. Er betont die wirtschaftliche Verflechtung beider Länder, insbesondere im „Halbleiter-Ökosystem“, und verweist auf wachsende Drohungen aus China. Zugleich äußert er sich zu erwarteten Gesprächen in Südkorea, zu US-Zollforderungen und zu verzögerten Rüstungslieferungen.

Warnung und wirtschaftliche Verflechtungen

Vizeaußenminister Wu Chih-chung hat US-Präsident Donald Trump davor gewarnt, Taiwan nicht allein zu lassen. „Wenn Präsident Trump Amerika wieder groß machen will, kann er Taiwan nicht im Stich lassen“, sagte Wu der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Dienstagsausgabe). Er verwies auf die 800 Milliarden Dollar schwere Wirtschaft Taiwans, das siebtgrößter Handelspartner der USA sei. Insbesondere im „Halbleiter-Ökosystem“ seien beide Länder aufeinander angewiesen, so Wu.

Taiwan sei „noch nie so stark“ gewesen wie heute, erklärte der Vizeminister. „Aber wir waren auch noch nie so von China bedroht. Und wenn man stark und attraktiv ist, fällt man auf.“

China-Beziehungen und erwartetes Treffen

Dem erwarteten Treffen Trumps mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping in Südkorea will Wu gelassen entgegensehen. „Er muss mit China reden“, sagte Wu. „Wir alle wollen eine friedliche Beziehung zu China. Leider will Xi die Welt verändern.“ Es gebe keinen Grund, warum die USA Taiwan nur für bessere Beziehungen zu China opfern sollten, so Wu. „Taiwan zu opfern, würde die Glaubwürdigkeit der USA in der Region ernsthaft schädigen. Das wäre kein gutes Zeichen auch für die Philippinen, Japan und Südkorea.“

Zölle, Rüstung und Halbleiter

Angesprochen auf die US-Zollforderungen gegen Taiwan in Höhe von zwanzig Prozent und auf Berichte, dass Trump jüngst ein Militärpaket für Taiwan zurückhalten ließ, sagte der Außenminister, die Zölle seien noch nicht bestätigt. Er verwies dabei auch auf Aussagen von Außenminister Marco Rubio und Kriegsminister Pete Hegseth. „Was Waffen betrifft, war Trump in seiner ersten Amtszeit der erste Präsident, der den Austausch von Hochpräzisionswaffen genehmigte. Aussagen von Trump, Außenminister Marco Rubio oder Kriegsminister Pete Hegseth zeigen, dass die USA nach wie vor ein starkes Interesse an der Stabilität der Region haben.“

Wu hob die Bedeutung der taiwanischen Halbleiterindustrie auch für die nationale Sicherheit hervor. Dieser „heilige Berg, der Taiwan schützt“, werde mit dem Ausbau von Fabriken der Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) im Ausland „auch Deutschland, Japan und die USA schützen“.

Neben wirtschaftlicher Kooperation erhofft Taiwan sich davon weiteren diplomatischen Gewinn, so der Vizeaußenminister. „Warum konnten wir die taiwanesische Nationalhymne jetzt zum ersten Mal beim Empfang zum Tag der Deutschen Einheit in Taipeh hören? Weil aus TSMC gerade ESMC (European Semiconductor Manufacturing Company) in Dresden wurde“, sagte er. In diesem Zusammenhang nannte er frühere Präsidentin Tsai Ing-wen und Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer. „Letztes Jahr konnte unsere frühere Präsidentin Tsai Ing-wen Deutschland nicht besuchen, als sie Europa bereiste. Doch jetzt haben wir den sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer in Taiwan begrüßt.“

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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