Der VfB Stuttgart hat das Samstagabendspiel des 22. Bundesliga-Spieltags mit 3:1 gegen den 1. FC Köln gewonnen. Die Schwaben setzten sich in einer intensiven Partie dank einer starken Schlussphase durch und behaupteten ihre Führung in der Tabelle. Köln belohnte sich trotz ordentlicher Auswärtsleistung nur kurzzeitig mit dem Ausgleich.
Frühe Stuttgarter Führung nach umstrittener Anfangsphase
Der VfB Stuttgart erwischte vor eigenem Publikum den besseren Start und kam früh zu einer großen Möglichkeit durch Deniz Undav. In einer intensiven Anfangsphase verzichtete Schiedsrichter Robert Hartmann nach VAR-Prüfungen sowohl auf einen Handelfmeter für Stuttgart als auch auf einen Strafstoß für Köln – beide Entscheidungen wären vertretbar gewesen.
In der 15. Minute gingen die Gastgeber dann in Führung: Nach einer Flanke von Chris Führich legte Jamie Leweling per Kopf quer, sodass Ermedin Demirovic aus kurzer Distanz zum 1:0 vollenden konnte. Stuttgart blieb zunächst das aktivere Team und hatte mehr Spielanteile, ohne jedoch entscheidend nachzulegen. Köln tat sich im letzten Drittel schwer, kam aber mit zunehmender Spielzeit besser in die Partie.
Umkämpfte zweite Halbzeit mit vielen Unterbrechungen
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein umkämpftes Spiel mit vielen Zweikämpfen und Unterbrechungen, klare Torchancen blieben zunächst Mangelware. Beide Trainer reagierten im Verlauf der zweiten Halbzeit mit mehreren Wechseln, um neue Impulse zu setzen.
Späte Tore entscheiden die Partie
In der Schlussphase überschlugen sich die Ereignisse: In der 79. Minute nutzte Ragnar Ache einen Ballgewinn nach einem Stuttgarter Abstoß eiskalt aus, lief frei auf Alexander Nübel zu und erzielte mit einem Lupfer den Ausgleich. Die Freude der Gäste währte jedoch nur kurz. Praktisch im direkten Gegenzug brachte eine scharfe Hereingabe von Ramon Hendriks den Ball perfekt zu Demirovic, der aus kurzer Distanz seinen zweiten Treffer des Abends erzielte und Stuttgart erneut in Führung brachte (84.).
Entschieden war die Partie zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Das besorgte wenige Minuten später Stuttgarts Undav, der in der zweiten Minute der Nachspielzeit den Deckel für die Stuttgarter draufmachte. Köln zeigte insgesamt eine ordentliche Auswärtsleistung und verdiente sich den zwischenzeitlichen Ausgleich, war vor dem Tor jedoch nicht durchgängig zwingend genug. Stuttgart präsentierte sich effizienter, hatte über weite Strecken mehr Spielkontrolle und entschied eine emotionale Schlussphase letztlich für sich.
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