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Startseite Deutschland & die WeltStromspeicher-Anträge überfordern Deutschlands Netzbetreiber
Deutschland & die Welt

Stromspeicher-Anträge überfordern Deutschlands Netzbetreiber

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 4. September 2025
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 4. September 2025
Strommast / Foto: dts
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Deutschlands Netzbetreiber werden von Anschlussanfragen für große Stromspeicher überrollt. Laut einer Umfrage des „Spiegel“ unter 15 großen Betreibern gingen gut 27.000 Anfragen mit rechnerisch rund 390 Gigawatt Leistung ein – mehr als alle laufenden Kraftwerke in Deutschland zusammen. Die Unternehmen melden Rückstände, während Branchenvertreter unterschiedliche Ursachen benennen.

Anfragen überfordern Netzbetreiber

Die Speichersysteme sollen Überschüsse aus Solar- und Windkraft aufnehmen und in knappen Zeiten zurück ins Netz speisen, um die Versorgung zu stabilisieren. Doch die Netzbetreiber kommen mit der Bearbeitung der Anträge nicht hinterher. Die Firma EWE hat seit Anfang 2024 mehr als 2.000 Anschlussanfragen erhalten, im selben Zeitraum wurde aber nur eine „niedrige zweistellige Zahl“ an Speichern beauftragt, so die Firma EWE. Bei der Firma Netze BW gingen 902 Anfragen ein, nur 34 Projekte sind in einer fortgeschrittenen Phase.

Kritik der Netzbetreiber

Der Eon-Konzern, bei dessen neun Verteilnetztöchtern sich rund 6.000 Anfragen stapeln, spricht von Fehlanreizen: „Weil Großspeicher rechtlich als Erzeugungsanlagen gelten, sind die Netzbetreiber verpflichtet, jedes Anschlussbegehren zu prüfen“, so der Eon-Konzern. Mehr als 90 Prozent der Projekte hätten keine ausreichende technische Reife oder Finanzierung. Es fehlten Mindeststandards. Die Hamburger Energienetze moniert, dass Betreiber oft für dasselbe Projekt mehrere Standorte anfragten. Die Firma Netze BW schreibt, dass Speicher die Netzstabilität belasten könnten, wenn zu viele gleichzeitig in derselben Gegend laden oder entladen. Die Bundesregierung müsse Anreize für einen netzdienlicheren Einsatz schaffen. Am besten, indem man Speicher enger an Erzeugungsanlagen wie Solarparks kopple.

Widerspruch des BNE

Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (BNE), in dem viele Speicherbetreiber organisiert sind, spricht von „Ausreden“. Auch Anfragen mit guter technischer Reife und gesicherter Finanzierung „versanden oder werden abgelehnt“, sagte BNE-Chef Robert Busch. Netz- und Speicherbetreiber könnten zudem vertraglich vereinbaren, wann nicht geladen und entladen werden sollte. Doch davon machten die Netzbetreiber „keinen Gebrauch“, so der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (BNE).

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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