FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann verzichtet auf eine Kandidatur für den Parteivorsitz im Rahmen einer Doppelspitze. Anlass ist die Ankündigung von FDP-Vize Henning Höne, sich beim Bundesparteitag Ende Mai als alleiniger Vorsitzender zu bewerben.
Unterstützung für Henning Höne
Marie-Agnes Strack-Zimmermann zieht ihre Bewerbung für den Parteivorsitz als Teil einer Doppelspitze zurück. Damit reagiert sie auf die Entscheidung von Parteivize Henning Höne, sich als Vorsitzender zu bewerben. „Seine Kandidatur hat meine volle Unterstützung“, sagte Strack-Zimmermann dem „Spiegel“.
Zuvor hatte sie Höne als geeigneten Partner für eine Doppelspitze bezeichnet. „Ich habe von Anfang an deutlich gemacht, dass die für eine Doppelspitze erforderliche Zweidrittelmehrheit eine sehr hohe Hürde ist“, sagte die FDP-Politikerin mit Blick auf den kommenden Bundesparteitag Ende Mai. „Nach vielen Gesprächen ist eher nicht davon auszugehen, dass sich in der Partei aktuell eine solche Mehrheit findet“, erklärte sie dem „Spiegel“.
Belastung durch Aufgaben im Europäischen Parlament
Eine Solo-Kandidatur komme für Strack-Zimmermann nach eigener Aussage nicht in Frage. Begründet wird dies mit ihrer Aufgabe als Vorsitzende des Ausschusses für Sicherheit und Verteidigung im Europäischen Parlament. „Die Entscheidung von Henning Höne ist daher folgerichtig und erfreulich“, sagte sie dem „Spiegel“.
Strack-Zimmermann betonte ihre Wertschätzung für den FDP-Vize. Sie sagte, „sie schätze ihn seit jeher sehr“. Höne sei „ein ebenso junger wie erfahrener Vorsitzender des stärksten FDP-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen“. Die Europapolitikerin kündigte an, sich auch zukünftig im Parteipräsidium für die FDP einzusetzen, wie sie dem „Spiegel“ sagte.
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