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Startseite Deutschland & die WeltSteinbrück: SPD-Kanzlerkandidat Pistorius unwahrscheinlich
Deutschland & die Welt

Steinbrück: SPD-Kanzlerkandidat Pistorius unwahrscheinlich

von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 15. Oktober 2024
von mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet 15. Oktober 2024
Peer Steinbrück (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Der ehemalige SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück sieht nur geringe Chancen für Boris Pistorius, Spitzenkandidat der Sozialdemokraten für die kommende Bundestagswahl zu werden. Steinbrück unterstützt eine Große Koalition nach der Wahl 2025 und befürwortet eine Zusammenarbeit zwischen SPD und Union auf Basis einer Agenda 2030.

Steinbrücks Prognose zur Kanzlerkandidatur

Peer Steinbrück hält es laut einem Interview mit dem „Tagesspiegel“ für unwahrscheinlich, dass Boris Pistorius die Sozialdemokraten in den Wahlkampf für den Bundestag führen wird. „Ich wette, dass er nicht Kanzlerkandidat der SPD wird“, äußerte Steinbrück. Pistorius werde zwar als „handlungsorientiert und pragmatisch“ wahrgenommen, doch die SPD werde voraussichtlich weiterhin an Scholz festhalten. „Einem amtierenden Bundeskanzler die Kandidatur zu verweigern – das wäre ein Novum, um nicht Hammer zu sagen“, so Steinbrück.

Unterstützung für Große Koalition und Agenda 2030

Als früherer Finanzminister sieht Steinbrück in einer Großen Koalition aus SPD und Union die „beste aller denkbaren Varianten“, sofern sich diese auf eine Agenda 2030 einigt. Diese sollte dem Land seiner Meinung nach „Zuversicht und Zukunftsvertrauen“ vermitteln. Steinbrück sieht genügend Übereinstimmungen zwischen SPD und CDU/CSU für eine starke Wirtschaft, verteidigungsfähige Bundeswehr, effizienten Sozialstaat, Klimaschutz, notwendige Zuwanderung und Anreize für eine gelingende Integration.

Steinbrücks Haltung zu einem möglichen Kanzler Merz

Auf die Frage, ob er ruhig schlafen könne, wenn Friedrich Merz (CDU) der nächste Kanzler würde, antwortete Steinbrück: „Klar. Es schlafen ja auch Millionen von Unionswählern nach wie vor unter einem Kanzler Scholz gut.“ Er verwies darauf, dass er mit zunehmendem Alter immer weniger glaubt, dass „Superhirne und Knallchargen“ einseitig auf die Parteien verteilt sind, sieht jedoch „bedenkliche Ausnahmen, wo an den Rändern eine gefährliche Häufung“ besteht.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet

Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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