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Startseite Deutschland & die WeltStarker Euro drückt Dax ins Minus, US-Tech im Aufwind
Deutschland & die Welt

Starker Euro drückt Dax ins Minus, US-Tech im Aufwind

von Hasepost Redaktion 27. Januar 2026
von Hasepost Redaktion 27. Januar 2026
Börse / Foto: dts
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Der Dax hat am Dienstag nach einem zunächst freundlichen Handelsauftakt leicht nachgegeben. Belastet von einem stärkeren Euro und schwacher Gewinndynamik hierzulande schloss der deutsche Leitindex 0,2 Prozent niedriger bei 24.894 Punkten. Während der Dax um den Vortagesschluss pendelte, legten Euro und Ölpreis zu, der Gaspreis gab nach.

Dax rutscht ins Minus – Exportwerte unter Druck

Nach einem positiven Start rutschte der Dax am Dienstag zügig ins Minus. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.894 Punkten berechnet, was einem Minus von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss entspricht. Im weiteren Verlauf schwankte der Index um den Vortagesschluss.

Bis kurz vor Handelsschluss standen die Aktien von Rheinmetall und Fresenius an der Spitze der Kursliste in Frankfurt. Am Tabellenende fanden sich die Papiere von Qiagen, Deutscher Börse, Porsche, SAP und GEA wieder.

Stärkerer Euro und Wall Street als Vergleichsmaßstab

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagnachmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1973 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8352 Euro zu haben. „Ein Euro auf dem Weg in Richtung 1,20 zum US-Dollar ist das, was Deutschlands Exporteure derzeit so gar nicht gebrauchen können“, kommentierte Christine Romar, Head of Europe von CMC Markets (Quelle: CMC Markets). „Und da es davon einige im Dax gibt, hat der deutsche Leitindex in den vergangenen Tagen und auch heute das Nachsehen gegenüber der Wall Street, die nach dem Grönland-Schock und der leichten Entwarnung in Davos jetzt wieder Tritt gefasst hat. Gerade die Technologieaktien führen im Vorfeld wichtiger Zahlen morgen und am Donnerstagabend die Gewinnerliste an und treiben den Nasdaq-Index in Richtung Allzeithoch“, so die Analystin (Quelle: CMC Markets).

„Zwar fliehen die Investoren wegen der politischen Turbulenzen in den Vereinigten Staaten aus dem Dollar, die sich potenziell fortsetzende Gewinndynamik bei US-Big-Tech wollen sie aber nicht verpassen. Von Gewinndynamik ist hierzulande allerdings nicht viel zu spüren, während die Aussicht auf eine stärkere Gemeinschaftswährung im Vorfeld der startenden Berichtssaison auf die Stimmung drückt“, so Romar weiter (Quelle: CMC Markets). „Das Thema dürfte in jedem Fall eine Rolle bei den Ausblicken spielen“ (Quelle: CMC Markets).

Gegenläufige Impulse von Gas- und Ölpreis

Unterdessen sank der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Februar kostete 39 Euro und damit ein Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund acht bis elf Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 66,69 US-Dollar, das waren 1,7 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

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