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Startseite Deutschland & die WeltStahlindustrie warnt vor EU-Aufweichung von „Buy European“-Regeln
Deutschland & die Welt

Stahlindustrie warnt vor EU-Aufweichung von „Buy European“-Regeln

von Hasepost Redaktion 18. Februar 2026
von Hasepost Redaktion 18. Februar 2026
Stahlproduktion (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur
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Die Stahlindustrie stellt sich gegen Pläne der EU-Kommission, die geplanten „Buy European“-Regeln im Rahmen eines neuen Gesetzespakets abzuschwächen. Vertreter der Branche warnen vor einer Entkernung des Schutzes für europäische Produktion und kritisieren den Ansatz „Made with Europe“ als unzureichend.

Stahlindustrie warnt vor „entkerntem“ Ansatz

Die Stahlindustrie hat die Pläne der EU-Kommission kritisiert, die zum Schutz der europäischen Industrie vorgesehenen „Buy European“-Regeln abzumildern. Marie Jaroni

Abschwächung bei Vorgaben für CO2-armen Stahl

Ausgerechnet für die Stahlindustrie, die einen gewissen Schutz durch Importzölle hat, will die EU-Kommission die Regeln nun offenbar aufweichen. Laut ihrem jüngsten Entwurf ist nur noch vorgesehen, dass in der öffentlichen Beschaffung mindestens 25 Prozent des Stahls CO2-arm sein müssen. Anders als bei Materialien wie Aluminium oder Beton ist von Stahl „Made in Europe“ dagegen nicht mehr explizit die Rede.

Gesetzespaket mit Quoten für strategische Sektoren

Hintergrund ist ein Gesetzespaket, das die Behörde voraussichtlich in der kommenden Woche vorlegen will. Dort waren bislang Quoten für strategische Sektoren wie Stahl, Zement, Batterien und Solartechnik sowie die Autoindustrie vorgesehen. Wenn der Staat in diesen Feldern einkauft oder Fördermittel vergibt, soll etwa bei Beton mindestens fünf Prozent des Materials CO2-arm und in der EU hergestellt werden müssen. Dies betrifft vor allem Bauprojekte. Auch wenn der Staat Autos kauft oder dies fördert, soll ein Mindestanteil an den Fahrzeugen „Made in Europe“ sein müssen.
Daran hatte sich zuletzt Kritik entzündet. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) warb dafür, aus „Made in Europe“ ein „Made with Europe“ zu machen, das heißt: volle Anerkennung für Länder, mit denen die EU ein Handelsabkommen geschlossen hat.

✨ mit KI bearbeitet

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Hasepost Redaktion

Die HASEPOST-Redaktion liefert täglich aktuelle Nachrichten für Osnabrück und die Region. Dieser Artikel basiert auf Basismaterial der dts Nachrichtenagentur, das – sofern gekennzeichnet – durch KI bearbeitet wurde. Der Artikel wurde von unserer Redaktion geprüft, inhaltlich bearbeitet und gegebenenfalls um lokale Aspekte oder weiterführende Informationen aus anderen Quellen ergänzt.

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